Olympia 2026: wellinger und raimund knapp am podest vorbei
- Enttäuschung in predazzo: deutsche skispringer verpassen medaille
- Der wettbewerb – ein überblick
- Erster durchgang: solider start für das deutsche team
- Zweiter durchgang: wellinger schwächelt, raimund hält die spannung
- Abbruch wegen schneefall: dramatisches ende
- Ergebnis: österreich gewinnt, deutschland knapp gescheitert
- Reaktion von sportdirektor hüttel
Enttäuschung in predazzo: deutsche skispringer verpassen medaille
Predazzo – Ein dramatisches Ende der Skispringen bei den Olympischen Spielen 2026! Andreas Wellinger und Philipp Raimund zeigten starke Leistungen im Super Team Wettbewerb, doch am Ende fehlten nur hauchdünne 0,3 Punkte zur Bronzemedaille. Der Wettbewerb wurde vorzeitig abgebrochen, was die Entscheidung zusätzlich spannend machte.

Der wettbewerb – ein überblick
Der Super Team Wettbewerb, eine relativ neue Disziplin im Skispringen, stellt eine besondere Herausforderung an die Athleten. Zwei Springer pro Team müssen über mehrere Durchgänge hinweg konstante Leistungen zeigen. Das deutsche Team, bestehend aus Wellinger und Raimund, kämpfte bis zum Schluss um eine vordere Platzierung.

Erster durchgang: solider start für das deutsche team
Im ersten Durchgang lieferten Wellinger mit 127,5 Metern und Raimund mit beeindruckenden 137 Metern solide Leistungen ab. Das Duo landete auf dem vierten Rang, mit einem Rückstand von 17,9 Punkten auf das führende österreichische Team. Die Hoffnungen auf eine gute Platzierung blieben bestehen.

Zweiter durchgang: wellinger schwächelt, raimund hält die spannung
Der zweite Durchgang verlief wechselhaft für das deutsche Team. Wellinger konnte mit nur 123,5 Metern nicht mehr an seine vorherige Leistung anknüpfen, während Raimund mit einem Sprung auf 137,5 Meter weiterhin überzeugte. Die Deutschen fielen zwar zurück, blieben aber im Rennen um die Medaillen.

Abbruch wegen schneefall: dramatisches ende
Vor dem finalen Durchgang sorgte starker Schneefall und Rückenwind für eine Unterbrechung des Wettbewerbs. Nachdem bereits 13 der 16 Springer gesprungen waren, entschied die Jury, den Wettkampf abzubrechen und nur die ersten beiden Durchgänge zu werten. Eine bittere Pille für das deutsche Team, das noch auf eine Steigerung gehofft hatte.

Ergebnis: österreich gewinnt, deutschland knapp gescheitert
Den Sieg sicherte sich das österreichische Team mit Stephan Embacher und Jan Hörl mit einer Gesamtweite von 568,7 Punkten. Polen und Norwegen folgten auf den Plätzen zwei und drei. Deutschland belegte mit nur 0,3 Punkten Rückstand den vierten Platz. Eine sehr knappe Entscheidung, die die Enttäuschung im deutschen Lager groß machte.

Reaktion von sportdirektor hüttel
„In Teamwettbewerben waren wir immer gut. Manchmal sogar besser als im Einzel”, kommentierte Sportdirektor Horst Hüttel im ZDF. Trotz der verpassten Medaille lobte er die Leistungen seiner Athleten und betonte die Stärke des deutschen Teams in Mannschaftswettbewerben.
