Olympia 2026: gimmler und rydzek verpassen knapp das sprintfinale – schweden triumphiert
Knappe niederlage für das dsv-team im sprint
Mailand Cortina, 10. Februar 2026 – Für Laura Gimmler und Johannes Rydzek endete der Traum vom olympischen Finale im Sprint mit nur minimalster Differenz. Trotz leidenschaftlicher Anfeuerung durch Freund Cyprien Sarrazin (bei Gimmler) und Schwester Coletta Rydzek reichte es nicht ganz zu einem Platz im Finale. Die beiden deutschen Langläufer zeigten jedoch starke Leistungen und kämpften bis zum Schluss.
Kläbo setzt rekordjagd fort, svahn überrascht
Während der norwegische Topstar Johannes Hösflot Kläbo seine beeindruckende Rekordjagd fortsetzte und die schwedische Läuferin Linn Svahn überraschend Gold gewann, mussten sich Gimmler und Rydzek im Halbfinale geschlagen geben. Kläbo sicherte sich damit bereits seine siebte olympische Goldmedaille und kann bei den kommenden Rennen mit den Legenden Björn Dählie, Ole Einar Björndalen und Marit Björgen gleichziehen.
Gimmler mit solidem ergebnis, rydzek lässt kraft liegen
Laura Gimmler verpasste als Dritte ihres Halbfinals nur um 63 Hundertstelsekunden den ersten deutschen Einzug in ein olympisches Sprintfinale seit 20 Jahren. Dennoch zeigte sie sich zufrieden: „Wir haben die Regel unseres Trainers, dass wir eine Stunde enttäuscht sein dürfen, dann ist das abgehakt.“ Ihr Freund, der französische Alpin-Star Cyprien Sarrazin, applaudierte anerkennend. Johannes Rydzek hingegen schien im Viertelfinale zu viel Kraft investiert zu haben und kam im Lauf von Gimmler nur auf den vierten Platz.
Schweden dominiert den sprint
Bei den Frauen feierte Schweden einen Dreifacherfolg. Linn Svahn setzte sich vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist durch. König Carl XVI. Gustaf konnte sich über den Triumph seiner Athletinnen freuen. Im Herren-Wettkampf überzeugte Jan Stölben als Qualifikationselfter, scheiterte jedoch im Viertelfinale.
Stölbens enttäuschung und deutsche sprint-historie
Jan Stölben zeigte sich enttäuscht: „Es fühlt sich so bitter an, weil ich fest davon überzeugt bin, dass viel, viel mehr drin war.“ Deutschland hat seit der Einführung des Sprints im Jahr 2002 drei olympische Medaillen gewonnen. Die bisher letzten Erfolge datieren aus den Jahren 2002 (Peter Schlickenrieder und Evi Sachenbacher-Stehle) und 2006 (Claudia Nystad). Seitdem konnte sich kein deutscher Athlet mehr für das Finale qualifizieren.
Ausblick auf weitere wettbewerbe
Johannes Rydzek wird am Mittwoch bei den Kombinierern um Gold kämpfen. Die kommenden Rennen versprechen weitere spannende Momente und die Möglichkeit für das DSV-Team, sich erneut zu beweisen. Die Konkurrenz ist stark, aber die deutsche Mannschaft ist motiviert, weiterhin alles zu geben.
Ergebnisse im überblick
- Männer Sprint: 1. Johannes Hösflot Kläbo (Norwegen), 2. Ben Ogden (USA), 3. Oskar Opstad Vike (Norwegen)
- Frauen Sprint: 1. Linn Svahn (Schweden), 2. Jonna Sundling (Schweden), 3. Maja Dahlqvist (Schweden)
