Oilers kämpfen in overtime, stützle führt ottawa zum sieg!

Die Edmonton Oilers haben eine schmerzhafte Niederlage in der Verlängerung gegen die Utah Mammoth einstecken müssen – und das ohne ihren Superstar Leon Draisaitl. Der Kampf um die Playoff-Tickets in der NHL wird dadurch noch intensiver, während Tim Stützle mit den Ottawa Senators einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterrunde machte.

Draisaitls fehlen wie ein schlag

Die Abwesenheit von Leon Draisaitl, der seit Mitte März verletzt ausfällt, macht sich bei den Oilers deutlich bemerkbar. In der Nacht zum Mittwoch unterlagen sie den Utah Mammoth mit 5:6 nach Verlängerung. Ein bitterer Rückschlag im Rennen um die Playoff-Plätze, der durch den Treffer von J. J. Peterka für Utah noch verstärkt wurde – ein ehemaliger Teamkollege, der nun zum Stolperstein wird.

Die Oilers, die auch auf Joshua Samanski verzichten mussten, stehen mit 88 Punkten in der Pacific Division da. Die Lage ist angespannt, aber sowohl die direkte Qualifikation als auch eine Wildcard bleiben für Edmonton durchaus im Bereich des Möglichen. Die Mammoth hingegen scheinen auf Kurs zu sein und führen die Wildcard-Rangliste im Westen an.

Stützle glänzt – senators auf playoff-kurs

Stützle glänzt – senators auf playoff-kurs

Während die Oilers Federn lassen mussten, präsentierte sich Tim Stützle von den Ottawa Senators in Topform. Er führte sein Team zu einem überzeugenden 6:2-Sieg gegen die Tampa Bay Lightning mit einem Tor und zwei Assists. Die Senators liegen mit 92 Punkten auf dem zweiten Platz im Wildcard-Ranking des Ostens und haben damit zwei wichtige Punkte Vorsprung auf den Drittplatzierten Columbus Blue Jackets.

Ein weiteres Highlight der Nacht: Die Detroit Red Wings, mit Moritz Seider, verloren zwar nach Penaltyschießen gegen die Blue Jackets (3:4), aber die Spannung in der Tabelle bleibt hoch. Die Red Wings liegen lediglich drei Punkte hinter den Playoff-Rängen, was den Kampf um die letzten Tickets noch intensiver macht.

Sturm verpasst chance – bruins straucheln

Auch die Boston Bruins, angeführt vom ehemaligen Bundestrainer Marco Sturm, verpassten es, ihre Wildcard-Position zu festigen. Sie unterlagen den Carolina Hurricanes mit 6:5 nach Verlängerung. Ein eigener Sieg in Kombination mit Punktverlusten der Konkurrenz hätte den vorzeitigen Einzug in die Meisterrunde bedeutet, doch das war nicht der Fall. Lukas Reichel blieb bei den Bruins unberücksichtigt. Trotzdem haben die Bruins mit ihren sechs Punkten Vorsprung auf die Blue Jackets weiterhin gute Chancen.

Die NHL-Saison präsentiert sich weiterhin als ein nervenaufreibender Wettkampf, in dem jede Partie entscheidend sein kann. Die Leistungen von Spielern wie Tim Stützle zeigen, dass die jungen Talente die Liga prägen und die Richtung weisen werden.