Odegaard-comeback: arteta lobt schlüsselspieler, zubimendi profitiert!

London fiebert auf, denn Martin Odegaard kehrt langsam, aber stetig, in seine alte Stärke zurück. Die Ausfälle des norwegischen Spielmachers haben dem Arsenal-Mittelfeld spürbar gefehlt, doch nun scheint sich ein entscheidender Faktor wieder zu entwickeln: die harmonische Zusammenarbeit mit Martín Zubimendi.

Ein duo, das sich erst spät fand

Ein duo, das sich erst spät fand

Die kurze gemeinsame Zeit in der Saison 19/20 bei Real Sociedad war kaum mehr als ein Vorgeschmack. Odegaard, der bereits damals sein Talent andeutete, erkannte damals bereits Zubimendis Arbeitsmoral abseits des Spielfelds. „Was er da abseits des Platzes leistet, hat mich wirklich überrascht“, so der Spanier anlässlich seines Wechsels nach London. Doch die Chemie zwischen den beiden Spielgestaltern ist nun, nach einem holprigen Start, deutlich spürbarer.

Während Zubimendi und Declan Rice mit ihren enormen Spielminuten (4.007 bzw. 3.912) das Herzstück des Mittelfelds bilden, kämpft Odegaard noch immer mit den Folgen seiner zahlreichen Verletzungen (insgesamt 1.716 Minuten in dieser Saison). Zubimendi erreichte bereits die Marke von 50 Einsätzen, wobei er Odegaard nur in 25 Partien auf dem Platz teilte. Mikel Arteta betonte unlängst: „Wir haben Martin sehr vermisst. Er braucht Rhythmus und eine starke Verbindung zum Team. Das gilt nicht nur für ihn, sondern für das gesamte Team.“

Die Identität des Teams hängt davon ab Arteta sprach von mehr als nur Statistiken: „Es sind tiefgreifende Umstände, die die Identität unseres Teams beeinflussen. Odegaard ist ein wichtiger Faktor dafür.“ Seine Rückkehr ist nicht nur für das Team, sondern auch für Zubimendi von Bedeutung. Nach einer schwachen Leistung gegen Bournemouth, bei der seine Passquote auf lediglich 76 % sank, schien die Kritik an Zubimendi laut zu werden. Arteta verteidigte ihn jedoch und betonte: „Er ist extrem selbstkritisch und stellt hohe Ansprüche an sich selbst – höher als jeder andere im Team.“

Die Rückkehr von Odegaard gegen Manchester City brachte frischen Wind. Plötzlich fand Zubimendi wieder einen Partner, mit dem er das Spiel diktieren konnte. Auch gegen Newcastle zeigte sich diese Synergie, als die beiden Mittelfeldakteure 15 Mal erfolgreich zusammenarbeiteten – die drittmeistgenutzte Passsequenz der Gunners. Odegaard war mit 71 Ballaktionen der aktivste Spieler im Arsenal-Team und lieferte drei entscheidende Pässe.

Die kommende Woche, insbesondere das Hinspiel gegen Atlético Madrid im Champions-League-Halbfinale, wird zeigen, ob diese Entwicklung nachhaltig ist. Odegaard befindet sich noch nicht auf dem Niveau, das ihn einst zu einem gefeierten Star in Madrid machte, aber seine Präsenz auf dem Platz ist unbestreitbar ein Gewinn für Arsenal – und insbesondere für seinen „Namensvetter“ Zubimendi.