Nordderby-alptraum für werder: polizei erhöht sicherheitsmaßnahmen, strafen drohen!
Bremen bangt: Das anstehende Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV wird nicht nur sportlich ein Drauf-und-Drauff-Spiel, sondern auch finanziell ein teures Unterfangen für die Grün-Weißen. Die Bremer Polizei hat das Duell am Samstag als Hochrisikospiel eingestuft und bereitet sich auf mögliche Ausschreitungen vor – was Werder eine saftige Rechnung garantiert.
Verschärfte sicherheitsmaßnahmen am weser-stadion
Die Vorbereitungen für das brisante Duell laufen seit Tagen auf Hochtouren. Verstärkte Polizeikräfte werden im Einsatz sein, private Sicherheitskräfte sichern das Stadion rund um die Uhr. Bastian Demann, Polizeisprecher, betonte, dass die Polizei auf mögliche gewalttätige Auseinandersetzungen vorbereitet sei und diese konsequent unterbinden werde. Die genaue Anzahl der eingesetzten Beamten wird aus taktischen Gründen nicht bekannt gegeben.
Letztes Nordderby als Mahnung: Beim letzten Aufeinandertreffen im September 2021 wurde das Spiel zwar von einem “Rotspiel” auf ein “Gelbspiel” heruntergestuft, was die Kosten für Werder dämpfte. Doch die Gefahr von Ausfackeleien und damit verbundenen Strafen bleibt allgegenwärtig.

Pyrotechnik-wahnsinn: rekordstrafen drohen
Die Erinnerung an das Hinspiel in Hamburg ist noch frisch: Hier zahlte Werder eine Rekordstrafe von 260.000 Euro für Pyrotechnik. Bremer Fans hatten damals fünf Böller, einen Heuler, mindestens 237 Bengalische Feuer und 16 Raketen gezündet. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Szenarien am Samstag wiederholen, ist hoch – und damit drohen erneut empfindliche Strafen für den SV Werder Bremen.
Der finanzielle Druck auf Werder Bremen ist immens. Die Innenbehörde leitet die Kosten für die Polizeieinsätze an die DFL weiter, die diese dann an den Verein abführt. Die Summen, die Werder in den vergangenen Jahren für Hochrisikospiele aufbringen musste, lagen zwischen 250.000 und 425.000 Euro. Obwohl der Klassenerhalt für beide Teams noch nicht sicher ist und die Emotionen hochkochen, hofft die Polizei auf ein friedliches Spiel.
Die Verantwortlichen bei Werder Bremen haben ebenfalls ihre Maßnahmen verschärft und versuchen, Pyrotechnik im Stadion zu verhindern. Doch die verstärkte Kontrolle beim Einlass hat in der Vergangenheit eher mäßigen Erfolg gezeigt. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren teuren Strafe für Werder ist also hoch – und das bei einer ohnehin angespannten finanziellen Lage.
Das Nordderby wird somit nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein finanzieller Test für Werder Bremen. Ein Sieg wäre nicht nur sportlich, sondern auch finanziell ein großer Erfolg. Eine Niederlage würde die ohnehin schwierige Situation der Grün-Weißen weiter verschärfen.
