Nkunku rettet milan – thiago silva applaudiert begeistert!
Ein Last-Minute-Elfmeter von Christopher Nkunku sorgte am Sonntagabend für frenetischen Jubel im San Siro. Milan kämpfte sich gegen Genua durch und sicherte sich einen wichtigen Sieg im Kampf um die Champions-League-Qualifikation. Doch der Sieg war hart erkämpft und offenbarte auch einige Schwächen im Offensivspiel der Rossoneri.

Die achterbahnfahrt der mailänder offensive
Milan hatte in dieser Saison mit Kontinuität in der Offensive zu kämpfen. Nach einem vielversprechenden Start von Pulisic übernahm Leao die Rolle des wichtigsten Angreifers, doch auch er konnte seine Form nicht konstant halten. Nun scheint Nkunku diese Rolle zu übernehmen, bewies mit seinem entscheidenden Elfmeter jedoch auch, dass die Mannschaft dringend eine zuverlässige Torgefahr benötigt.
Der Elfmeter selbst war das Ergebnis eines Fouls von Genua-Torwart, das nach Ansicht des Video Assistant Referee (VAR) korrekt geahndet wurde. Nkunku blieb cool und verwandelte den Elfmeter sicher – ein Beweis für seine Nervenstärke und sein technisches Können. Seine Treffsicherheit vom Elfmeterpunkt ist beeindruckend: Er ist bereits der zweite Spieler in den letzten zehn Saisons, der mindestens fünf Elfmeter für Milan in einer Saison verwandelt hat, nach Franck Kessie (11 Elfmeter in der Saison 2020/21).
Besonders bemerkenswert war die Reaktion von Rafael Leao, der aufgrund einer Sperre nicht im Einsatz war. Er verfolgte das Spiel offenbar von zu Hause aus und zeigte auf Instagram seine Unterstützung für Nkunku, indem er das Tor mit einem „Daumen hoch“-Emoji kommentierte. Auch eine alte Bekannte der Rossoneri ließ es sich nicht nehmen, ihre Anerkennung zu zeigen: Thiago Silva, der ehemalige Kapitän Milans, postete einen Beitrag mit zwei Herz-Emojis, ein Zeichen seiner Verbundenheit zum Verein und seiner Wertschätzung für Nkunku.
Davide Ancelotti, der Interims-Trainer Milans, betonte nach dem Spiel die Bedeutung des gesamten Teams: „Wir haben ein fantastisches Spiel zusammen gespielt.“ Nkunku selbst äußerte sich bescheiden: „Ich hatte keinen Druck beim Elfmeter. Es ist eine Technik, die ich immer wieder im Training übe, und es war zu wichtig, um diese Chance zu vergeben.“ Seine Bilanz spricht für sich: Von 20 geschossenen Elfmetern hat er 17 verwandelt – eine beeindruckende Quote von 100% für Milan.
Die Leistung von Nkunku wirft auch Fragen nach seiner Zukunft bei Milan auf. Angesichts seiner entscheidenden Rolle in der entscheidenden Phase der Saison und des Interesses von anderen Vereinen könnte sein Wert für den Verein weiter steigen. Cardinale, Furlani und Tare, der Mann, der ihn für über 37 Millionen Euro von Chelsea geholt hat, waren anwesend, um ihn zu beobachten - ein deutliches Zeichen dafür, dass Milan plant, mit ihm fest zu rechnen.
