Nizza stürmt ins coupe-finale – straßburg schockiert!
Ein rabenschwarzer Tag für die BlueCo-Truppe: Während Chelsea bereits gegen Liam Rosenior die Segel streichen musste, folgte nun auch Straßburg dem Beispiel und scheiterte mit 0:2 am AS Nizza. Damit steht Nizza im Finale der Coupe de France und hat die Chance, nach 1997 endlich wieder einen Titel zu holen – ein Befreiungsschlag nach einer turbulenten Saison.
O'neils taktik wirft fragen auf
Gary O'Neil, der Nachfolger von Liam Rosenior an der Seitenlinie, setzte auf eine Formation, die zwar vertraut wirkte, doch die Ausfälle von Guéla Doué und 'Colo' Barco im Mittelfeld waren spürbar. Ndombélé, Diop und Ali Cho begannen das Spiel zunächst auf der Bank, während Juma Bah und Elye Wahi von Beginn an auf dem Platz standen. Wahi, der im Januar von Eintracht Frankfurt ausgeliehen wurde, sorgte bereits früh für Gefahr, als sein Schuss ans Aluminium die Nerven der Fans in der Allianz Arena strapazierte. Straßburg konterte mit einem Versuch von Godo, der jedoch knapp das Tor verfehlte.
Oyedele, El Mourabet und Enciso präsentierten sich bei Straßburg als treibende Kräfte, doch Mendy verhinderte in einer Doppelchance gegen Enciso und Godo einen Rückstand zur Halbzeit. Emegha reklamierte zudem einen Elfmeter, der jedoch nicht gegeben wurde.

Wahi entscheidet die partie – cho krönt den abend
Die zweite Hälfte begann mit weiteren Chancen für Straßburg, doch Nizza schlug zu. Ein kapitaler Fehler im Spielaufbau ermöglichte es Wahi, die Abwehr von Straßburg zu überwinden und eiskalt abzuschließen. Der Knoten war platzgebrochen. Kurz darauf sorgte Ali Cho, ebenfalls eingewechselt, für die endgültige Entscheidung. Nach einem Foul von Doukoré im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter, den Wahi souverän verwandelte. Die Partie war entschieden.
Obwohl Straßburg alles in Bewegung setzte, um zurück ins Spiel zu finden, fand es an einem Nizza-Team keinen Weg vorbei, das sich nach einer Saison voller Kontroversen und dem Kampf gegen den Abstieg endlich einmal richtig beweisen durfte. Der Sieg gegen Straßburg ist mehr als nur ein Einzug ins Finale – er ist ein Zeichen der Hoffnung und des Aufbruchs für den Traditionsverein.

Ein ex-real sociedad spieler im fokus
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Ali Cho, der mit seinem Tor zum 2:0 und dem erkämpften Elfmeter maßgeblich zum Erfolg von Nizza beitrug. Der ehemalige Spieler von Real Sociedad bewies einmal mehr seine Klasse und ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft des Vereins.
