Nico williams steht vor dem comeback – athletic bekommt turbo zurück

Endlich. Nach fünf Wochen Exil kehrt Nico Williams diese Woche in die Mannschaftsräume von Lezama zurück. Der Flügelstürmer absolvierte seine Reha in Pamplona, Madrid und Birmingham – und postete nebenbei ein Training auf dem Kunstrasen der Peña Sport in Tafalla. Die Botschaft: Ich bin noch da, ich will spielen.

Die uhr tickt für athletic und für qatar

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Williams jagt zwei Ziele auf einmal. Erstens: Endlich Serie. In dieser Saison kam er nie über Einwechselungen oder abgebrochene Starts hinaus. Zweitens: Den Stempel „weltmeisterreif“. Der WM-Plan von Luis de la Fuente steht, doch ohne Spielpraxis wird selbst der elektrische Außenbahnspieler von Athletic kein Automatismus in Katar. Die Länderspielpause war für ihn kein Urlaub, sondern ein letzter Krafttank vor dem Sprint.

Valverde kann aufatmen. Gleich vier Leistungsträger kehren parallel zurück. Yeray Álvarez ist ab 2. April gesperrt-frei, nachdem die UEFA ihn wegen Dopingverdachts blockierte. Iñigo Vivian lobte nach dem Betis-Sieg: „Er hat einen Marathon hinter sich, wir warten mit offenen Armen.“ Seit dem 2. Februar trainiert Yeray schon wieder mit Ball, der Kopf ist klar, die Beine müssen nur noch folgen.

Maroan Sannandegi und Javier Egiluz stehen ebenfalls vor dem Kniff: Endlich ohne Reha-Helm. Sannandegi laborierte seit seiner Menisko-OP im November, Egiluz riss sich das Kreuzband im Sommer. Beide hoffen auf den Kader gegen Getafe am 5. April. Paredes, lange Zeit gesetzt, fehlt weiterhin – er zog sich im Cup-Duell mit La Real eine Oberschenkelblessur zu. Der Zeitplan für Prados ist noch offener, seine Einheit bleibt das Leistungszentrum.

Das Fazit: Athletic bekommt nicht nur einen Flügelflitzer zurück, sondern eine komplette Abteilung Wiedergänger. Die Europa-League-Tickets liegen bei 46 Punkten, die Rechnung ist simpel: Wer zuletzt sprintet, trägt im Mai das Lächeln. Williams will der Erste sein – und diesmal länger als 90 Minuten.