Nico gonzalez: juventus macht atletico-deal zäh!

Ein Wechseldrama nimmt seinen Lauf: Nico Gonzalez, geholt, um Atletico Madrid mit seiner Vielseitigkeit zu verstärken, könnte bereits wieder abspringen. Die Ablösesumme von 32 Millionen Euro, die Atletico für ihn hätte zahlen müssen, war letztlich nur ein Teil des Problems – Verletzungen ließen ihn nur in 40 Prozent der möglichen Partien auflaufen.

Spalletti reißt den transfer auf

Spalletti reißt den transfer auf

Doch jetzt droht ein unerwarteter Twist. Während Trainer Simeone den jungen Argentinier als ‘Krieger’ schätzt, der sowohl als Flügelspieler als auch als Außenverteidiger überzeugt, hat ihn Luciano Spalletti, der neue Coach von Juventus Turin, ins Visier genommen. Der Italiener hat Gonzalez bereits persönlich kontaktiert und ihm seine Zusage gegeben, ihn bei der Juventus unter Vertrag zu nehmen, sobald seine Urlaubszeit vorbei ist. ‘Ich will Nico, er passt zu meiner Spielweise,’ so Spalletti laut Berichten aus Turin.

Das Dilemma ist komplex. Atletico, vertreten durch Sportdirektor Mateu Alemany, will den Spieler zwar behalten, doch die Summe von 32 Millionen Euro erscheint zu hoch. Juventus bietet lediglich 26 Millionen Euro, und dieser Preis gilt nur bis zum 30. Juni. Nach diesem Datum wird eine Neuverhandlung erforderlich, die angesichts des Interesses der Bianconeri und eines möglichen starken Auftritts Gonzalez' bei der Weltmeisterschaft kompliziert werden könnte.

Die überraschende Wendung: Gonzalez selbst ist offenbar bereit, Abstriche zu machen. Um in Madrid zu bleiben, wäre er sogar bereit, 20 Prozent weniger Gehalt zu akzeptieren, als ihm bei Juventus zugesagt wurde. Ein Schachzug, der die Verhandlungen weiter verkompliziert und Atletico unter Druck setzt.

Die Verpflichtung von Nico Gonzalez könnte für Atletico Madrid die perfekte Lösung sein, um die Offensive zu bereichern und die Flexibilität im Defensivbereich zu erhöhen. Doch die Verhandlungen werden sich noch hinziehen, da sowohl Juventus als auch der Spieler selbst ihre eigenen Vorstellungen haben. Der Ball liegt nun ganz klar bei Mateu Alemany, der bis Ende Juni handeln muss, um den talentierten Argentinier nicht zu verlieren. Er muss sich entscheiden, ob er ein Risiko eingeht und auf ein günstigeres Angebot hofft oder ob er jetzt zuschlägt, um den Spieler zu sichern.