Nfl draft 2026: historischer rekordabend in pittsburgh!

Pittsburgh bebte Sportgeschichte! Die erste Runde des NFL Drafts 2026 brach mit Rekorden, lieferte überraschende Wendungen und zeigte eine Dynamik, die selbst erfahrene Scouts in Atem hielt. Vor einer Kulisse von über 320.000 Fans – einem neuen Allzeit-Rekord für das Event – wurde die Zukunft der Liga neu geformt.

Fernando mendoza: der heisman-sieger übernimmt die raiders

Es gab keine Überraschung an Position eins: Die Las Vegas Raiders sicherten sich Quarterback Fernando Mendoza, dessen historische College-Saison mit Titel und Heisman Trophy bereits seit Wochen den Draft dominierte. Mendoza reiht sich damit in eine illustre Riege ein, zu der Joe Burrow, Cam Newton und Jameis Winston gehören – eine seltene Kombination aus akademischem Erfolg und Meisterschaft auf dem Spielfeld. Die Erwartungen sind hoch, und Mendoza trägt die Last einer ganzen Franchise auf seinen Schultern.

Acht trades und ein wilder tausch zwischen eagles und cowboys

Acht trades und ein wilder tausch zwischen eagles und cowboys

Die erste Runde des Drafts war alles andere als langweilig. Acht Trades sorgten für ein ständiges Auf und Ab auf dem Draft Board. Besonders aggressiv zeigten sich die Kansas City Chiefs, die für Mansoor Delane frühzeitig in die erste Runde aufstiegen. Auch die Dallas Cowboys und die Miami Dolphins waren mehrfach aktiv, wobei sich die Eagles und Cowboys in einem vertrauten Tausch erneut gegenseitig Picks entzogen – eine Wiederholung des Szenarios von 2021, als die Eagles DeVonta Smith und die Cowboys Micah Parsons auswählten. Ein Déjà-vu, der die Strategien beider Teams offenbart.

Ohio state dominiert: vier spieler in den top 11

Ohio state dominiert: vier spieler in den top 11

Die Buckeyes von Ohio State stahlen den Show! Gleich vier Spieler des Programms wurden in den Top 11 des Drafts ausgewählt – ein beispielloses Kunststück, das seit 59 Jahren nicht mehr vorgekommen war. Carnell Tate, Arvell Reese, Sonny Styles und Caleb Downs demonstrierten eindrucksvoll, warum Ohio State als eine der besten Talentfabriken im College Football gilt. Besonders bemerkenswert ist, dass drei dieser Spieler aus der Defense stammen – ein Beweis für die Qualität des Programms in allen Bereichen.

Überraschungen und trends: running backs im fokus

Neben den Top-Picks gab es auch einige unerwartete Entwicklungen. Die Arizona Cardinals entschieden sich früh für Running Back Jeremiyah Love, ein eher ungewöhnlicher Pick für diese Position. Generell war die Nachfrage nach Offensive Linemen enorm, sieben Spieler wurden in der ersten Runde ausgewählt. Im Quarterback-Markt hingegen herrschte relative Ruhe, bis die Los Angeles Rams mit Ty Simpson den nächsten Spielmacher auswählten – ein möglicher Nachfolger von Matthew Stafford. Die Seahawks krönten den Abend mit Jadarian Price, der zusammen mit Love ein seltenes Ausrufezeichen für Notre Dame setzt.

Die ergebnisse im überblick

Hier die komplette Übersicht über die First-Round-Picks des NFL Draft 2026:

  1. Las Vegas Raiders: Fernando Mendoza (QB, Indiana)
  2. New York Jets: David Bailey (Edge, Texas Tech)
  3. Arizona Cardinals: Jeremiyah Love (RB, Notre Dame)
  4. Tennessee Titans: Carnell Tate (WR, Ohio State)
  5. New York Giants: Arvell Reese (Edge, Ohio State)
  6. Kansas City Chiefs: Mansoor Delane (CB, LSU)
  7. Washington Commanders: Sonny Styles (LB, Ohio State)
  8. New Orleans Saints: Jordyn Tyson (WR, Arizona State)
  9. Cleveland Browns: Spencer Fano (OT, Utah)
  10. New York Giants: Francis Mauigoa (OT, Miami)
  11. Dallas Cowboys: Caleb Downs (S, Ohio State)
  12. Miami Dolphins: Kadyn Proctor (OT, Alabama)
  13. Los Angeles Rams: Ty Simpson (QB, Alabama)
  14. Baltimore Ravens: Olaivavega Ioane (G, Penn State)
  15. Tampa Bay Buccaneers: Rueben Bain Jr. (Edge, Miami)
  16. New York Jets: Kenyon Sadiq (TE, Oregon)
  17. Detroit Lions: Blake Miller (OT, Clemson)
  18. Minnesota Vikings: Caleb Banks (DT, Florida)
  19. Carolina Panthers: Monroe Freeling (OT, Georgia)
  20. Philadelphia Eagles: Makai Lemon (WR, USC)
  21. Pittsburgh Steelers: Max Iheanachor (OT, Arizona State)
  22. Los Angeles Chargers: Akeem Mesidor (Edge, Miami)
  23. Dallas Cowboys: Malachi Lawrence (Edge, UCF)
  24. Cleveland Browns: KC Concepcion (WR, Texas A&M)
  25. Chicago Bears: Dillon Thieneman (S, Oregon)
  26. Houston Texans: Keylan Rutledge (G, Georgia Tech)
  27. Miami Dolphins: Chris Johnson (CB, San Diego State)
  28. New England Patriots: Caleb Lomu (OT, Utah)
  29. Kansas City Chiefs: Peter Woods (DT, Clemson)
  30. New York Jets: Omar Cooper Jr. (WR, Indiana)
  31. Tennessee Titans: Keldric Faulk (Edge, Auburn)
  32. Seattle Seahawks: Jadarian Price (RB, Notre Dame)

Die Liga blickt gespannt auf die neuen Gesichter und die Auswirkungen der Trades auf die kommende Saison. Ein Draft voller Überraschungen und Potenzial, der das Gesicht der NFL nachhaltig verändern könnte.

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