Newey kehrt zurück: aston martin setzt auf monaco-comeback
Die Formel 1 hält ein Comeback des legendären Adrian Newey bereit. Nach einer längeren Abwesenheit wird der brillante Ingenieur bereits im Mai in Monaco an der Strecke zu sehen sein, und das signalisiert einen entscheidenden Wendepunkt für Aston Martin.
Newey als berater in monaco
Während Newey den Saisonstart in Australien verpasste, der von erheblichen technischen Problemen des ambitionierten grünen Teams überschattet wurde, wird er nun in Monaco eine Schlüsselrolle einnehmen. Mike Krack, Teamchef von Aston Martin, betonte die Bedeutung seiner Expertise: „Es ist gut, ihn hier zu haben. Er verfügt über enorme Erfahrung und hat bereits viele Rennen gewonnen. Seine Ratschläge können uns hier sehr helfen.“ Monaco, mit seiner einzigartigen Konfiguration und den strengen Rahmenbedingungen, bietet eine ideale Bühne, um Neweys Know-how voll auszuschöpfen.
Das Team hat sich seit den anfänglichen Schwierigkeiten deutlich gewandelt und blickt nun mit optimistischen Augen auf das Rennen. Krack und sein technischer Leiter, Shintaro Orihara, arbeiten eng zusammen, um das Potenzial des AMR26 auszuschöpfen. Ein realistisches Ziel für das Team in Monaco ist der Einzug ins Q2. „Wir werden keinen unnötigen Druck aufbauen“, erklärte Krack, „aber wir haben Fortschritte gemacht. In Kanada haben wir es bereits geschafft, das Sprint-Qualifying für das Q2 zu erreichen.“

Honda-verbesserungen und fokus auf energie-management
Ein wichtiger Faktor für die Leistungssteigerung ist die kontinuierliche Arbeit von Honda. Orihara bestätigte, dass die FIA-Prüfung in etwa dem aktuellen Stand entspricht, betonte aber die erheblichen Fortschritte in der Leistungssteigerung: „Wir konzentrieren uns auf die Optimierung des Energiemanagements aus der Sicht des Fahrpedals. Hier müssen wir präzise arbeiten.“ Ein vielversprechendes Detail: Honda hat positive Ergebnisse aus Kanada gewonnen und sieht weitere Verbesserungspotenziale. „Wir wollen die Präzision der Drehmomentabgabe verbessern“, so Orihara.
Aston Martin arbeitet zudem an der Behebung von Komfortproblemen, die den Fahrer in Kanada beeinträchtigten. „Wir sind seit Dienstag mit ihm zusammen, er wohnt ja hier in der Nähe“, erklärte Krack. Die Anpassungen am Sitz sind noch nicht abgeschlossen und werden voraussichtlich auch während der Trainings weiter verfeinert. Der Fokus liegt auf der Verbesserung der Fahrbarkeit und dem Optimieren der Fahrzeugabstimmung. Alonso könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen, da sein Erfahrungsschatz und seine Fähigkeit, das Fahrzeug zu analysieren, von unschätzbarem Wert sind.
Die Strategie für Monaco unterscheidet sich von anderen Rennen. „Es geht um Rhythmus und Selbstvertrauen“, betonte Krack. „Wir werden zuerst die Räder abstimmen, dann den Verkehr berücksichtigen und schließlich Aspekte wie Energie und Turbo in Angriff nehmen. Die Arbeitsbelastung wird enorm sein.“
Letztlich scheint Aston Martin bereit zu sein, in Monaco einen neuen Abschnitt einzuleiten. Neweys Rückkehr, gepaart mit den kontinuierlichen Verbesserungen am AMR26 und der Erfahrung von Alonso, könnte das Team einen entscheidenden Schritt nach vorne bringen. Ob es für einen Podiumsplatz reicht, bleibt abzuwarten, aber die Zeichen stehen auf eine verbesserte Performance und ein spannendes Rennwochenende.
