Neues starkes signal: aif kämpft für fußballer-rechte!

Ein Erdbeben im fußball: AIF, die neue internationale Spielergewerkschaft, ist geboren und verspricht, die Interessen der über 30.000 aktiven Fußballerinnen und Fußballer vehement zu vertreten. David Aganzo, der charismatische Präsident, kündigte bei der Vorstellung eine neue Ära an – eine, in der die Stimmen der Spielerinnen und Spieler endlich Gehör finden.

Die bittere realität: verluste und fehlende garantien

Aganzo machte die Lage deutlich: „Fußballerinnen und Fußballer verlieren an Macht, verlieren Rechte und verlieren Garantien. Wir werden kämpfen, um den verlorenen Garantiefonds der FIFA zurückzugewinnen. Die Situation vieler Spielerinnen und Spieler, die mit ausbleibenden Zahlungen zu kämpfen haben, ist schlichtweg unhaltbar.“ Es geht darum, eine Basis für faire Bedingungen und Schutz zu schaffen, die in vielen Regionen der Welt schmerzlich fehlt.

Transparenz, nähe und rechte: die säulen der aif

Transparenz, nähe und rechte: die säulen der aif

Die neue Gewerkschaft versteht sich als Anlaufstelle für Spielerinnen und Spieler. Transparenz, Nähe und die konsequente Durchsetzung von Rechten sollen die Eckpfeiler der AIF bilden. „Die Stimme des Fußballers ist derzeit verstummt“, betonte Aganzo. „Die Protagonistinnen und Protagonisten des Fußballs werden übertönt und können keine Entscheidungen treffen. Hier wird für die Sportlerinnen und Sportler gekämpft – unabhängig von ihrer Herkunft.“

Fokus auf den frauenfußball: eine längst überfällige entwicklung

Fokus auf den frauenfußball: eine längst überfällige entwicklung

Ein zentraler Schwerpunkt der AIF liegt auf der Stärkung des Frauenfußballs. Álvaro Ortiz, der als Generalsekretär fungiert, machte deutlich, dass die Verbesserung der Bedingungen für Fußballerinnen höchste Priorität hat. „Die enormen Unterschiede zwischen den Ligen weltweit sind alarmierend. In manchen Regionen fehlen überhaupt die grundlegendsten Voraussetzungen.“ Besonders wichtig sei die Regulierung der Mutterschaft, damit keine Spielerin ihre Karriere opfern müsse, um Mutter zu werden. „Das ist ein entscheidender Schritt zur Gleichberechtigung im Sport.“

Globale ungleichheit: ein kampf für alle

Globale ungleichheit: ein kampf für alle

Die Unterschiede in den Rechten und Bedingungen zwischen Fußballerinnen und Fußballern aus verschiedenen Ländern sind immens. Während beispielsweise in Spanien hart für diese Rechte gekämpft wurde, spielen sie in anderen Regionen kaum eine Rolle. „Es gibt Länder, die zur WM reisen, aber kein professionelles Fußballsystem haben. Das bedeutet, dass die Spielerinnen und Spieler dort keine Rechte genießen“, erklärte Rinaldo José Zaffaroni Martorelli. AIF will hier Abhilfe schaffen und eine globale Plattform für faire Bedingungen schaffen.

Lucien W. Valloni betonte, dass AIF keine Konfrontation mit der FIFPRO sucht, sondern ein neues Modell anbieten möchte: „Wir wollen in der Nähe der Spieler sein und sie schützen – wenn die Dinge gut laufen, aber vor allem, wenn sie schlecht laufen. Wenn ihre Karrieren enden, wenn sie Probleme haben…“

Mit dem Beitritt zahlreicher weiterer Verbände zeichnet sich eine wachsende Bewegung ab. Aganzo machte deutlich: „Wir sind gekommen, um etwas zu bewegen, nicht um zu streiten.“ Die AIF steht für einen Neuanfang, für eine Zukunft, in der die Rechte der Fußballerinnen und Fußballer endlich im Mittelpunkt stehen. Die ersten Schritte sind getan, der Kampf für eine gerechtere Fußballwelt hat begonnen.