Neues roma-stadion in pietralata: ein projekt für die zukunft
Grünes licht für das neue roma-stadion
Rom – Nach langer Wartezeit hat die römische Stadtverwaltung offiziell die Baugenehmigung für das neue Stadion des AS Rom in Pietralata erteilt. Die Entscheidung, die am 26. Februar 2026 getroffen wurde, markiert einen wichtigen Schritt für den Verein und die Stadt. Es handelt sich um ein 1,5 Milliarden Euro Projekt, das nicht nur ein neues Zuhause für die Giallorossi schaffen soll, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur städtischen Entwicklung leisten wird.

Gualtieri: mehr als nur ein stadion
Bürgermeister Roberto Gualtieri betonte, dass das Projekt weit über den reinen Sport hinausgeht. “Es ist ein Projekt für die Zukunft, für die Regeneration und für das Vertrauen in die Fähigkeit der Stadt, qualitativ hochwertige Werke zu realisieren,” erklärte Gualtieri. Das Stadion soll nicht nur ein Ort für Fußballspiele sein, sondern auch ein neuer urbaner Pol, der das Viertel Pietralata aufwertet.

Zeitplan: fertigstellung bis 2030 geplant
Das Ziel ist es, das Stadion bis zum Jahr 2030 fertigzustellen, rechtzeitig zur Ausrichtung der Europameisterschaft 2032. Der Weg dorthin ist jedoch noch mit einigen Schritten verbunden. Zunächst müssen die verschiedenen Kommissionen und die Stadtversammlung noch zustimmen, bevor die Konferenz der beteiligten Stellen einberufen werden kann. Diese Konferenz kann bis zu 120 Tage dauern.

Die nächsten schritte im detail
Nach der Zustimmung der Stadtverwaltung stehen folgende Schritte an:
- Abstimmung in den zuständigen Kommissionen (2. bis 6. März)
- Finale Abstimmung in der Stadtversammlung (10. bis 12. März)
- Einberufung der Konferenz der beteiligten Stellen
- Unterzeichnung des städtebaulichen Vertrags
- Ausschreibung internationaler Bauunternehmen
- Grundsteinlegung

Zahlen und fakten zum neuen stadion
Das Projekt umfasst ein weitläufiges Areal von insgesamt 27 Hektar. Davon sind 11,6 Hektar für Grünflächen und 3,5 Hektar für Plätze und Fußwege vorgesehen. Das Stadion selbst wird eine Kapazität von 60.605 Zuschauern haben, darunter eine Südkurve mit 23.000 Plätzen – eine der größten in Europa. Darüber hinaus sind ein Museum mit 1.600 qm, ein Fanshop mit 1.800 qm, 30 Verkaufsstellen sowie Flächen für Gastronomie und Kongresse geplant.
Ein stadion mit tradition und moderne
Die Architektur des neuen Stadions soll sowohl die Tradition des antiken Roms widerspiegeln als auch die Identität des Vereins integrieren. Die Aufschrift “Roma 1927” wird auf der Südfassade und das Vereinswappen auf der Nordfassade angebracht. Das Stadion soll ein multifunktionales Zentrum werden, das das ganze Jahr über genutzt werden kann und somit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt leistet.
Reaktion der fans und des vereins
Die Nachricht von der Baugenehmigung wurde von den Fans des AS Rom mit großer Begeisterung aufgenommen. Der Verein hat sich zuversichtlich gezeigt, dass das neue Stadion einen wichtigen Meilenstein in seiner Geschichte darstellen wird und dazu beitragen wird, die Position des Vereins im europäischen Fußball zu stärken. Der Bau des Stadions wird die Stadt nachhaltig prägen und ein Symbol für die Zukunft Roms darstellen.
