Neuer vor abschied? bayern-legende vor entscheidung nach madrid-duell

Manuel Neuer steht vor einer Weggabelung. Mit 40 Jahren und nach einer schweren Verletzung kehrt der deutsche Nationaltorwart ins Bernabéu zurück, wo er schon einmal die Champions League für den FC Bayern rettete. Doch seine Leistungen lassen zu wünschen übrig, und die Frage nach seiner Zukunft wird lauter.

Die geister der vergangenheit

Schon 2012 bewies Neuer im Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid seine Klasse, als er im Elfmeterschießen Cristiano Ronaldo und Kaká parierte. Eine Leistung, die in die Geschichte des FC Bayern einging. Doch die jüngere Vergangenheit ist von Niederlagen geprägt: Vier K.O.-Pleiten gegen die Königlichen in den letzten Jahren – ein Albtraum für die Bayern-Fans. Jetzt winkt die Chance auf Revanche, aber auch die Möglichkeit, seinen abschied einzuleiten.

Neuer kehrte nach seiner Verletzungspause im Spiel gegen Freiburg (2:3) auf den Platz und wurde so zum elften Spieler, der mit 40 Jahren oder älter in der Bundesliga aufläuft. Ein stolzes Alter, das auch Fragen aufwirft. 'Bild' berichtet, dass Neuer seine Entscheidung über seine Zukunft erst nach dem Duell mit Real Madrid treffen soll.

Die konkurrenz lauern

Die konkurrenz lauern

Hinter Neuer drängen sich bereits potenzielle Nachfolger an. Daniel Heuer Fernandes (Hamburger SV) und Oliver Baumann (TSG Hoffenheim) werden als Kandidaten für die neue Saison gehandelt. Ein Zeichen, dass die Zeit für Neuer abläuft.

Die Zahlen untermauern die Zweifel: Mit lediglich 58,7 Prozent gehaltenen Schüssen ist Neuer der schlechteste Torwart der Top-Fünf-Ligen, der mindestens 17 Spiele bestritten hat. Nur Lucas Chevalier (33 gehaltene Schüsse) wurde seltener zur Parade gezwungen. Wie Dougie Critchley von 'Sky' bemerkt, sei er zunehmend unberechenbar bei Standardsituationen – ein potenzielles Problem für den FC Bayern.

'Driblab' weist zudem darauf hin, dass Neuers Paradenquote und sein Verhältnis von Gegentoren zu Torschüssen zu den niedrigsten in den Top-Ligen gehören. Im Gegensatz dazu brilliert er weiterhin mit seiner Ballbehandlung: 91,8 Prozent Passgenauigkeit im eigenen und 45,3 Prozent im gegnerischen Bereich.

Trainer Vincent Kompany sieht die Dinge offenbar positiver: