Neuer mann an spitze: epp übernimmt speed-team von abplanalp
Die Schweizer Speed-Fahrerinnen bekommen einen neuen Coach: Silvan Epp wird ab der Saison 2026/27 die Nachfolge von Stefan abplanalp übernehmen. Eine Entscheidung, die nach einer turbulenten Saison für das Team um Corinne Suter und Jasmine Flury und im Zuge umfassender Analysen erfolgt ist.
Abplanalp in neue rolle – epp kehrt zurück
Stefan abplanalp, der im Frühling 2025 als Nachfolger von Roland Platzer zu Swiss-Ski zurückgekehrt war, wird weiterhin im Verband tätig sein. Die Gespräche über eine neue Rolle laufen bereits, wie Hans Flatscher, Direktor Ski Alpin, bestätigte. „Wir sind bestrebt, das Know-how von Stefan abplanalp für unseren Verband zu erhalten“, so Flatscher. Abplanalp selbst zeigte sich dankbar für die Zusammenarbeit und betonte, dass er sich nun die Zeit nehmen werde, die Optionen sorgfältig auszuloten.
Für Silvan Epp ist die Rückkehr zu Swiss-Ski kein Neuanfang, sondern vielmehr eine Heimkehr. Bereits von 2016 bis 2018 war er als Trainer in der Weltcup-Gruppe der Speed-Fahrerinnen tätig. Zuvor und danach sammelte er wertvolle Erfahrungen im Nachwuchsbereich, unter anderem an der Sportmittelschule Engelberg und im Nationalen Leistungszentrum Mitte.

Herausfordernde saison mit höhen und tiefen
Die Saison 2024/25 war für das Team von Corinne Suter und Jasmine Flury von Comebacks und Verletzungen geprägt. Trotz dieser schwierigen Umstände konnte das Team mit vier Podestplätzen von Suter und dem ersten Weltcup-Sieg von Malorie Blanc in Crans-Montana überzeugen. „Das gesamte Betreuerteam um Stefan Abplanalp hat eine äusserst anspruchsvolle Situation gut gemeistert“, lobte Hans Flatscher. Die umfassende Saisonanalyse mündete jedoch in der Entscheidung, eine Anpassung vorzunehmen, um den Generationenwechsel zu unterstützen.
Die Entscheidung zugunsten von Silvan Epp signalisiert den Willen von Swiss-Ski, frischen Wind in das Speed-Team zu bringen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob diese Neuerung die erhoffte Wirkung entfaltet und die Schweizerinnen wieder zu den dominierenden Kräften im Weltcup führt.
