Neuer bricht bittere rekord: holt 'la totas' traurigen fluch ein!

Ein Schock für den deutschen Fußball: Manuel Neuer hat in Paraguay einen traurigen Rekord gleichgezogen, der ihn und das deutsche Team in ein schlechtes Licht rückt. Der Kapitän kassierte im WM-Spiel gegen Paraguay das zehnte Tor in elf WM-Spielen in Folge – eine Leistung, die ihm den unrühmlichen Titel teilt mit dem mexikanischen Torwartlegendäron Antonio 'La Tota' Carbajal.

Die lange durststrecke des rekordtors

Die lange durststrecke des rekordtors

Es ist eine Ewigkeit her, seit Neuer das Tor sauber hielt. Der letzte reinweiße Auftritt datiert vom 13. Juli 2014, als Deutschland im Maracanã-Stadion Argentinien mit 1:0 bezwang, dank Mario Götzes goldenem Tor. Seitdem war Neuer in Russland 2018, in Katar 2022 und nun auch in den bisherigen Spielen der WM 2026 nicht mehr fehlerfrei – der Kopfballtreffer von Julio Enciso besiegelte den aktuellen Tiefpunkt.

Carbajal, ein Name aus einer anderen Ära des Fußballs, litt unter dieser Torflut von 1950 bis 1962. Neuer, der nach seinem Ausscheiden bei der EM 2024 durch die verletzungsbedingte Absage von Marc-André ter Stegen zurückkehren musste, scheint nun in einen ähnlichen Teufelskreis geraten zu sein.

Die Worte des Mannes selbst. Nach dem Spiel äußerte sich Neuer bedrückt: “Alle sind traurig und es wird wenig im Umkleideraum gesprochen, aber wir kreieren nicht genug Torchancen. Es war symptomatisch, dass wir nur durch eine Flanke und einen Kopfball ausgleichen konnten. Uns fehlt es an Durchschlagskraft.” Ein deutlicher Hinweis auf die kollektive Schwäche, die über die individuelle Leistung hinausgeht.

Die Frage, die nun im Raum steht, ist nicht nur, ob Neuer diesen Fluch überwinden kann, sondern auch, ob die deutsche Mannschaft insgesamt in der Lage ist, ihre offensive Kraft zu entfesseln und ihm damit den Rücken freizuhalten. Denn solange die Chancen für die eigenen Stürmer rar bleiben, wird auch Neuer weiterhin traurige Rekorde aufstellen.