Netzhoppers kw walzen vco berlin mit 3:0 nieder

Kein Krimi, kein Drama, kein Zittern – die Netzhoppers KW haben den VCO Berlin am Freitagabend schlicht und ergreifend auseinandergenommen. 3:0, mit Satzergebnissen von 25:19, 25:12 und 25:19. Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten der Volleyball-Bundesliga war das eine Machtdemonstration, keine Partie.

Homberger als antreiber eines einseitigen abends

Der Mann des Abends hieß Lovis Homberger. Zwölf direkte Punkte gehen auf sein Konto – allein. Das ist nicht nur eine starke Einzelleistung, das ist der Unterschied zwischen einem Sieg und einem Schaulaufen. Die Königs Wusterhausener, aktuell auf Tabellenplatz sechs, ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, wer hier Herr im Haus ist.

Der mittlere Satz erzählt die Geschichte am deutlichsten: 25:12. Der VCO Berlin, der in dieser Saison in 24 Partien gerade einmal einen einzigen Sieg einfahren konnte, wirkte überfordert, müde und ohne Gegenmittel. Keine Mannschaft, die sich in dieser Verfassung gegen einen gut eingestellten Bundesligisten behaupten kann.

Was jetzt kommt, ist keine pause

Was jetzt kommt, ist keine pause

Die Netzhoppers haben keine Zeit, sich auf diesem Sieg auszuruhen. Bereits am Samstag um 19 Uhr wartet Herrsching – ein anderes Kaliber, ein anderer Anspruch. Dort wird sich zeigen, ob die Leistung gegen Berlin mehr war als eine Pflichtübung gegen einen überforderten Gegner.

Der VCO Berlin dagegen bekommt es gleich mit dem Härtesten zu tun, was die Liga zu bieten hat: Friedrichshafen kommt zum Heimspiel. Nach einem Abend wie diesem ist das eine bittere Aussicht. Aber wer nur einen Sieg in 24 Spielen hat, kennt bittere Aussichten bereits zur Genüge.