Ndicka zurück zu alter stärke: roms abwehr stabilisiert
- Ndicka findet zurück zur form – roma wieder mit starker defensive
- Die rückkehr des abwehrchefs
- Erste schwierigkeiten nach dem afrika-cup
- Überzeugende leistungen gegen cagliari und napoli
- Die beeindruckenden zahlen sprechen für sich
- Rom mit der besten defensive europas
- Unverzichtbar für gasperini
- Blick auf das spiel gegen cremonese
Ndicka findet zurück zur form – roma wieder mit starker defensive
Nach einer anfänglichen Phase
der Anpassung nach seinem Einsatz beim Afrika-Cup ist Evan Ndicka wieder in Topform. Die Abwehr von AS Rom hat dadurch deutlich an Stabilität gewonnen. Ohne ihn, der aufgrund seiner Verpflichtungen beim Afrika-Cup fehlte, wirkte das Team verunsicherter. Nun scheint der ivorische Verteidiger wieder seine volle Leistungsfähigkeit erreicht zu haben.
Die rückkehr des abwehrchefs
Ndickas Rückkehr bedeutet vor allem zwei Dinge: Seine körperliche Verfassung ist wiederhergestellt und er ist ein essentieller Bestandteil des dynamischen Aufbaus der römischen Defensive. Er überzeugt zudem durch Aggressivität im Zweikampf, Timing bei der Antizipation und eine gesunde Kampfbereitschaft. Trainer Gian Piero Gasperini kann somit auf einen stabilen Abwehrverbund zählen.

Erste schwierigkeiten nach dem afrika-cup
Die ersten Spiele nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup waren noch nicht optimal. Es gab kleine Fehler, wie beispielsweise ein unnötiger Eckball gegen Milan, der zum Gegentor führte. Ndicka musste sich wieder an das Zusammenspiel mit seinen Teamkollegen gewöhnen. Dies ist jedoch verständlich, da ein Turnier wie der Afrika-Cup auch mental sehr anstrengend ist.

Überzeugende leistungen gegen cagliari und napoli
Doch Ndicka hat schnell wieder den Anschluss gefunden. Gegen Cagliari und Napoli zeigte er zwei herausragende Leistungen. Er neutralisierte Kilicsoy und schränkte die Gefährlichkeit von Rasmus Hojlund deutlich ein. Zwei unterschiedliche, aber dennoch unangenehme Gegner, gegen die Ndicka seine Klasse bewies. Die Statistiken bestätigen diesen Eindruck.
Die beeindruckenden zahlen sprechen für sich
Mit Ndicka in der Startelf hat Rom in dieser Saison bisher nur 12 Gegentore in 20 Spielen kassiert – ein beeindruckender Wert von 0,6 Gegentoren pro Spiel. Ohne ihn stieg der Schnitt auf 0,8 Gegentore pro Spiel in 5 Spielen an. Ein deutlicher Unterschied, der zeigt, wie wichtig Ndicka für das Team ist.
Rom mit der besten defensive europas
Aktuell hat Rom die beste Defensive der Top-5-Ligen in Europa mit nur 16 Gegentoren in 25 Spielen (Durchschnitt von 0,64 Gegentoren pro Spiel). Mit Ndicka im Team verbessert sich dieser Durchschnitt sogar auf 0,6 Gegentore pro Spiel, ohne ihn steigt er auf 0,8. Ohne Ndicka wäre Rom nicht mehr die beste Defensive Europas, sondern würde außerhalb der Top 5 liegen.
Unverzichtbar für gasperini
Trainer Gasperini setzt voll auf Ndicka. Wenn er verfügbar ist, spielt er immer: 29 Spiele von 29 möglichen, davon 23 über die volle Spielzeit. Ähnlich war es in der vergangenen Saison, wo er nur ein Europa-League-Spiel aufgrund von Fieber verpasste. Ansonsten bestritt er alle 51 Spiele von Beginn an, ohne jemals ausgewechselt zu werden.
Blick auf das spiel gegen cremonese
Nun steht das Spiel gegen Cremonese bevor. Eine Gelbe Karte könnte Ndicka jedoch den Einsatz im wichtigen Spiel gegen Juventus kosten. Gasperini möchte ihn unbedingt für dieses Spiel schonen und könnte ihn am Sonntag daher auf der Bank lassen. Die gleiche Situation gilt jedoch auch für Gianluca Mancini, was die Entscheidung erschwert. Gasperini wird Ndicka auffordern, konzentriert zu bleiben und seine Gegner, wie Bonazzoli und Vardy, effektiv zu neutralisieren.
