Nba-skandal: ehemaliger co-trainer gesteht manipulationen und wetten!

Der NBA-Sport ist erschüttert: Damon Jones, ehemaliger Basketballprofi und Assistenztrainer, darunter auch Shooting-Trainer von LeBron James, hat sich im Rahmen eines weitreichenden Wett- und Mafiaskandals schuldig bekannt. Die Enthüllungen werfen ein düsteres Licht auf die Integrität des Sports und lassen Fragen nach der Beteiligung weiterer hochrangiger Persönlichkeiten aufkommen.

Jones' geständnis: insiderhandel und manipulierte pokerrunden

Vor dem Bundesgericht in Brooklyn (New York) räumte Jones ein, Insiderinformationen missbraucht zu haben, um bei Sportwetten illegalen Anbietern einen Vorteil zu verschaffen. Doch der Fall geht weit über den reinen Insiderhandel hinaus: Jones gestand auch, hochkarätige NBA-Spieler für Pokerrunden angeworben zu haben – Spiele, die offensichtlich manipuliert waren. Die Anklagepunkte sind schwerwiegend und lassen den Sport in Atem halten.

Laut der Nachrichtenagentur AP droht Jones eine Haftstrafe von 21 bis 27 Monaten im Sportwetten-Verfahren und zusätzlich 63 bis 78 Monate im Poker-Verfahren. Das Gericht wird am 6. Januar über das Strafmaß entscheiden. Dank seines Geständnisses besteht jedoch die Hoffnung auf eine mildere Strafe. Die Summe der Schäden, die den über zehn Geschädigten entstanden sind, beläuft sich auf über 9,5 Millionen Dollar (rund 8,1 Millionen Euro) – eine erschreckende Zahl, die das Ausmaß der illegalen Aktivitäten verdeutlicht.

Wer steht noch im visier? billups und rozier verteidigen sich

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Neben Jones waren im vergangenen Jahr im Zuge einer groß angelegten Razzia gegen illegales Glücksspiel weitere 29 Personen festgenommen worden, darunter mutmaßliche Mafiosi und andere prominente Persönlichkeiten aus der Basketballwelt wie Terry Rozier und Chauncey Billups. Während Jones die Schuld eingesteht, plädieren Billups und Rozier weiterhin auf ihre Unschuld. Die Staatsanwaltschaft in New York hat jedoch angekündigt, das Verfahren gegen Rozier auszuweiten, da dieser vorgeworfen wird, Bestechungsgelder gefordert und angenommen zu haben – eine zusätzliche Belastung für den Spieler.

Die Details des Falles sind alarmierend: Jones gab an, Insiderinformationen über verletzte Spieler genutzt zu haben, die er „aufgrund meiner Beziehungen als ehemaliger Spieler erhalten“ habe. Diese Kontakte nutzte er auch, um Basketballprofis für die manipulierten Pokerrunden zu gewinnen, wofür er entlohnt wurde. Die Operation, die vom FBI durchgeführt wurde, wird als