Nba-euroliga: milliarden-deal steht kurz vor dem abschluss!

Die Basketballwelt steht vor einem Erdbeben. Die NBA und die FIBA sind offenbar im Endstadium der Verhandlungen für eine neue, europäische Profiliga, die ab Oktober 2027 starten soll. Die Dimensionen des Interesses und der gebundenen Investitionen übersteigen alles, was der europäische Basketball jemals erlebt hat.

Ein rekord-investment für den europäischen sport

Die Zahl und das Ausmaß der eingehenden Angebote haben die Erwartungen der NBA bei weitem übertroffen. Investoren aus aller Welt drängen sich um die Chance, Teil dieser neuen Liga zu werden. Berichten zufolge liegen die Angebote zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dollar pro Franchise, in einigen Fällen sogar noch deutlich höher. Besonders beeindruckend ist das Interesse etablierter Basketball- und Fußballklubs, darunter auch einige Euroliga-Teams, die offenbar bereit sind, ihren aktuellen Verpflichtungen bis zum Ende der Saison 2026/27 nachzukommen.

George Aivazoglou, der NBA-Mann für Europa und den Mittleren Osten, zeigte sich begeistert von der Resonanz. “Wir sind äußerst zufrieden mit den endgültigen Angeboten, die wir für die Franchises der neuen, von der NBA und FIBA unterstützten europäischen Liga erhalten haben”, erklärte er.

Euroliga im wandel?

Euroliga im wandel?

Ein besonders brisantes Detail ist das Interesse der Euroliga-Klubs. Diese haben offenbar Ausstiegsklauseln in ihren Verträgen, die es ihnen ermöglichen, die Liga nach Ablauf jeder Saison zu verlassen. Die NBA scheint hier eine strategische Schwachstelle erkannt zu haben, die es ihr ermöglicht, schnell eine starke Basis für die neue Liga aufzubauen. Die bisherige Euroliga hat in der letzten Dekade Verluste in Höhe von über 5 Milliarden Euro angehäuft – ein deutlicher Kontrast zu den ehrgeizigen Plänen der NBA.

Mark Tatum, Vice-Commissioner der NBA, unterstreicht die historische Bedeutung des Investments: “Dies wird die größte Kapitalzufuhr sein, die der europäische Basketball jemals gesehen hat. Wir haben klare Favoriten in jeder unserer zwölf Zielfiguren.”

Ein modell ohnegleichen

Ein modell ohnegleichen

Das von der NBA, FIBA, JP Morgan und The Raine Group entwickelte Modell wird von Adam Silver, dem NBA-Kommissar, als “einzigartig in einer Generation” bezeichnet. Es setzt die Klubs in den Mittelpunkt und verspricht einen schnellen Weg zur Rentabilität – ein Versprechen, das insbesondere im Vergleich zum aktuellen Umfeld der europäischen Basketballligen attraktiv ist. Die NBA plant, in den ersten zehn Jahren über 10 Milliarden Dollar zu verteilen und die Franchises bereits im dritten Jahr finanziell auszugleichen.

Die NBA bringt dabei nicht nur 80 Jahre Erfahrung in der Entwicklung erfolgreicher Basketball-Ligen, sondern auch eine globale Marketingplattform mit, die über 2 Milliarden Fans weltweit erreicht. Mehrere ehemalige NBA-Franchisebesitzer haben Interesse gezeigt oder bereits Angebote eingereicht, was die Attraktivität des Projekts unterstreicht.

Nächste schritte und eine konstruktive lösung

Nächste schritte und eine konstruktive lösung

Die NBA wird nun mit ihrem Board of Governors die besten Partner für die neue Liga bestätigen, während die FIBA ihren eigenen Entscheidungsprozess durchführt. Ein schrittweiser Prozess ist geplant, sodass die Ankündigungen über die Franchises und den Spielbetrieb erfolgen werden. Die NBA und FIBA haben zudem Gespräche mit der Führung der Euroliga aufgenommen, um eine konstruktive und kollaborative Lösung für das gesamte europäische Basketball-Ökosystem zu finden.

Ein Format mit 16 Teams, eine reguläre Saison im Round-Robin-Format und anschließende Playoff-Runden bis zum Finale sind geplant. Diese Struktur soll sowohl für die Fans als auch für die Klubs und Spieler attraktiv sein. Die Saison 2026/27 der Basketball Champions League und der nationalen Ligen könnte als Qualifikationsrunde für die neue Liga dienen.

Die NBA hat das Spiel verändert – und der europäische Basketball wird es spüren.