Naher osten im krieg: der sport versinkt im chaos

Der 2. März 2026 wird im Sport als schwarzer Tag in die Geschichte eingehen. Während Raketen über Dubai und Doha fliegen, sitzen Tennisprofis in Hotelbunkern, Radrennfahrer verpassen Weltcuprennen und ganze Fußballligen frieren ein. Der Krieg im Nahen Osten hat den Weltsport mit voller Wucht getroffen – und niemand weiß, wann sich das ändert.

Tennisprofis im bunker: medvedev wartet auf einen flug ins nirgendwo

Über 40 Personen – Spieler, Schiedsrichter, Journalisten, Sicherheitspersonal – sind derzeit in Dubai eingeschlossen. Darunter Daniil Medvedev, frischer Sieger des ATP-500-Turniers, sein verletzter Finalist Tallon Griekspoor, sowie Andrey Rublev und mehrere Doppelspezialisten. Ihr Hotel ist längst kein Luxusdomizil mehr: Betten wurden in die Untergeschosse verlagert, Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Ein Bunker mit Zimmerkarte.

Medvedev selbst meldete sich via Social Media: „Die Situation ist ungewöhnlich. Niemand weiß, wann wir abheben können – also warten wir. Stunden oder Tage.