Nagelsmann schimpft: "nasenhaare werden fotografiert!"
Die Stimmung im deutschen WM-Team ist alles andere als entspannt. Nach dem knappen Sieg gegen die Elfenbeinküste hat Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen Unmut über die aggressive Kameratechnik geäußert. Er schließt sich dabei der Kritik des englischen Teammanagers Thomas Tuchel an – und liefert eine pikante Analogie.
Die fotografen werden zur plage
Während der Nationalhymne, ein Moment der Konzentration und des Zusammenhalts, fühlen sich Spieler und Trainer zunehmend belästigt. "Ich habe das Gefühl, dass mir die Nasenhaare fotografiert werden!", wetterte Nagelsmann nach dem Spiel. Es geht nicht nur um die Privatsphäre, sondern auch um die Beeinträchtigung der Kommunikation innerhalb des Teams. Tuchel hatte bereits vor seinem Team ähnliche Bedenken geäußert und eine Änderung der Positionierung der Fotografen gefordert.
Die FIFA scheint auf die Kritik zu reagieren, doch im Ernstfall müssen die Verantwortlichen handeln, um sicherzustellen, dass die Spieler sich auf das Wesentliche konzentrieren können – das Spiel.

Zwayer kann beruhigt weiterpfeifen
Einen Dämpfer gab es derweil für die Hoffnung auf eine durchgehende Schiedsrichter-Kontinuität. Felix Zwayer, der im Spiel zwischen USA und Australien einen Krampf erlitt, steht dem deutschen Team jedoch weiterhin zur Verfügung. Medizinische Untersuchungen ergaben, dass der 45-Jährige "diensttauglich" ist und weiterhin Einsätze bei der WM bestreiten kann. Ein Glücksfall für den deutschen Schiedsrichterverband, der auf seine Erfahrung und Kompetenz zählen kann.

Japans fans feiern ausgelassen – shibuya steht kopf
Abseits der sportlichen Kontroversen herrscht ausgelassene Stimmung in Tokio. Nach dem deutlichen 4:0-Sieg der japanischen Nationalmannschaft gegen Tunesien haben Fans die berühmte Shibuya-Kreuzung lahmgelegt und in eine riesige Feierparty verwandelt. Der Kulttanz "Naar links, naar rechts" wurde in den Straßen gefeiert, begleitet von tosendem Applaus und fröhlichem Gejubel. Ein beeindruckendes Bild, das die Leidenschaft und den Enthusiasmus der japanischen Fans für ihre Mannschaft widerspiegelt.

Chinas wm-held: ma ning im fokus
Während die chinesische Nationalmannschaft die Qualifikation für die WM verpasste, steht ein chinesischer Schiedsrichter im Rampenlicht: Ma Ning. Seine Leistungen bei der WM haben ihn zu einem Nationalhelden gemacht, und er genießt in seiner Heimat große Anerkennung. Die Geschichte des "Meisters der Karten" zeigt, dass auch außerhalb des Spielfelds Erfolge gefeiert werden können.
Die WM 2026 hält weitere Überraschungen und emotionale Momente bereit – und die Diskussionen über die Rahmenbedingungen werden sicherlich weitergehen.
