Nackt-freienantrag bei talksport: hood wirft verlobungsring zurück, weil sie nicht weinte

Justin Hood stand tropfnackt vor seiner Jess, die Tür stand offen, der Postbote war kaum weg – und plötzlich flog ein Verlobungsring durchs Bad. Die Geschichte klingt wie ein Sketch, ist aber live im Talksport-Interview passiert. Der 32-jährige Darts-Weltranglisten-51. hatte gerade die Dusche verlassen, als das Paket mit dem Ring ankam. Sekunden später kniete er sich, noch komplett blank, vor seine Partnerin. Ihre Reaktion: ein freundliches „Oh ja“. Keine Träne, kein Kreischen, keine Instagram-taugliche Gänsehaut.

Die tränen kamen – aber von ihm

Hood brach nicht vor Liebe zusammen, sondern vor Frust. „Ich habe angefangen zu weinen, weil sie nicht weinte. Dann wurde ich wütend und schmiss ihr den Ring hin: ‚Heirate dich doch selbst!‘“ Die Beichte liefert ein seltenes Live-Zitat aus der Schrot-Küche einer Beziehung. Er ranntee raus, sie blieb verwirrt zurück. Später versöhnten sie sich – der Ring steckt momentan an Jess’ Finger, allerdings ohne großes Facebook-Posting.

Die 100 000 Pfund, die Hood sich vor zwei Wochen mit seinem Viertelfinaleinzug bei der Darts-WM im Alexandra Palace verdiente, reichen locker für einen Ersatzring. Gegen Gary Anderson zerschellte der Traum vom Titel, die 115 000 Euro Preisgeld sind dennoch die größte Einzel-Schecke seiner Karriere. Ob das Geld neue Küchen- oder Schlafzimmermöbel finanziert, verriet Hood nicht – klar ist nur: Romantik-Workshops sind nicht eingeplant.

Spontane aktion statt handtuch-taktik

Spontane aktion statt handtuch-taktik

Warum keine Deckung? „Ein Handtuch wäre langweilig gewesen, das verdeckt alles“, sagt Hood und lacht die Radiomoderatoren aus dem Studio. Der Profi lebt seine Marke: Alles spontan, nichts geplant. Jess dagegen checkt Listen, bucht Urlaube, sortiert Lebensmittel nach MHD. Das Spannungsfeld ließ der Darts-Profi nun live in die Mikrofone platzen – ein PR-Berater würde wahrscheinlich hyperventilieren, Talksport jubelt über die Einschaltquoten.

Für Fans bleibt die Message: Wenn der nächste 180er-Flight über die TV-Decke fliegt, könnte hinter der Kulisse ebenso gut ein nackter Verlobungsring durch die Luft segeln. Hood selbst will die Geschichte schnell ad acta legen: „Wir lachen drüber, sie trägt den Ring, ich trage die Scham – und nächste Woche geht’s nach Wolverhampton zur Players Championship.“ Die Karriereleiter steht bereit, die Liebe ist gerettet, nur die Badtür kriegt künftig ein Schloss.