Motogp: viñales setzt alles auf ktm – hängen die pläne von der schulter ab?
Die Gerüchteküche in der MotoGP brodelt auf Hochtouren, während das Feld sich am Balaton Park in Ungarn einer weiteren Herausforderung stellt. Während einige Fahrer wie Raúl Fernández versuchen, sich dem Trubel zu entziehen, scheint Maverick Viñales eine klare Strategie zu verfolgen: er setzt voll auf eine Verlängerung bei KTM und das Tech3-Team. Die Konkurrenz um die verbleibenden Cockpitplätze für 2027 ist groß, und Viñales weiß, dass er alles daran setzen muss, seine Position zu festigen.
Die schulter als entscheidender faktor
Doch der Weg zur Vertragsverlängerung ist alles andere als einfach. Viñales musste sich kürzlich einer erneuten Operation an der linken Schulter unterziehen, um eine hartnäckige Reizung zu beheben. Der Spanier räumte ein, dass er nach dem Eingriff zunächst stark angeschlagen war, aber sich nun wieder deutlich besser fühlt. „Am Montag war ich völlig erschöpft, aber danach hat sich mein Körper gut erholt. Ich fühle mich jetzt mit viel Energie. Und ich glaube, Mugello war fantastisch, um die Kraft weiter zu verbessern und insbesondere auf dem Motorrad schneller und stärker zu werden,“ so Viñales.
Er plant, in den kommenden zwei Wochen intensiv an seiner körperlichen Fitness zu arbeiten, mit dem klaren Ziel, beim Rennen in Brno in Topform zu sein. Balaton Park wird er als weniger anspruchsvoll einschätzen und hofft, die Schulter in den zahlreichen Kurven stärker beanspruchen zu können.

Unsicherheit um die zukunft
Obwohl Viñales betont, dass er sich bei KTM wohlfühlt und das Team von Red Bull Athlete Performance ihm bei seiner Genesung zur Seite steht, bleibt die Frage nach seiner Zukunft offen. „Noch nicht. Und ich kann dazu auch nicht viel sagen. Es hängt alles von der Schulter ab. Die wird schon wieder gut, das ist nur eine Frage der Zeit,“ gab er zu Protokoll.
Die österreichische Marke und Teamchef Steiner erwarten von ihm Fortschritte, doch Viñales möchte sich nicht unter Druck setzen lassen. „Ich muss niemandem etwas beweisen. Als ich bei KTM gut war, war ich der Führende. Dann habe ich mich verletzt, aber das Team von Red Bull Athlete Performance war sich einig, dass ich mich wieder vollständig erhole. Es ist nicht einfach, denn ich habe sieben Monate lang einige Muskeln nicht benutzt. Das braucht Zeit. Aber eins ist klar: Ich werde mich vollständig erholen. Das war die große Frage, ob ich nach der zweiten Operation dazu in der Lage sein werde. Und ja, ich kann mich erholen,“ schloss er selbstbewusst. Die MotoGP-Fans dürfen gespannt sein, ob Viñales seine Versprechen einlösen und seine Schulterprobleme hinter sich lassen kann. Denn eines ist sicher: Das Rennen um die begehrten Cockpitplätze für 2027 ist noch lange nicht entschieden.
