Montoya zerstört antonellis traum: „kein champion, zu jung für den druck“
Kimi Antonelli führt die Formel-1-WM 2026 an, hat zwei Siege in drei Rennen – und bekommt von Juan Pablo Montoya das Etikett „Chancenlos“ aufgedrückt. Der Kolumbianer sagt schon jetzt: „Er wird kein Weltmeister.“
Die Begründung ist so kühl wie ein Boxengassen-Boxenstopp. „Antonelli ist 19, hat null Erfahrung mit Spitzen-Druck. Wenn ihm klar wird, dass er die zu schlagende Nummer eins ist, kippt die Psyche“, sagt Montoya im Interview mit dem schwedischen Portal Casinostugan. „Jäger sein ist einfacher, als als Beute durchs Ziel zu rennen.“

Mercedes baut für antonelli – und riskiert den teamfrieden
Stuttgart hat angeblich eine neue Hinterachs-Suspension entwickelt, die exakt auf Antonellis Fahrstil zugeschnitten ist. Montoya zuckt mit den Schultern: „Wenn Mercedes jeden Wunsch erfüllt, wird Russell fragen, warum er hinten wegbleibt. Das spaltet ein Team.“
Der Ex-Williams-Pilot sieht die Gefahr nicht nur im Cockpit, sondern im Entwicklungs-Tempo. „Weiche Reifen verzeihen Fehler, harte entlarven sie. Kimi flog in Japan auf Medium, aber auf Hard zittert die Karosse. Russell spürt das auch. Mercedes muss entscheiden: wem vertrauen sie?“
Die Zahlen sprechen für Antonelli: 52 Punkte, zwei Pole, keine Ausfahrt. Doch Montoya wischt das weg: „Statistik ist Rauch. Ein WM-Kampf dauert 24 Rennen, nicht drei. Wenn er in Imola oder Silverstone zwei Mal neben die Stelle bremst, kommt die Frage: hält der Kopf oder bricht der Junge?“
Antonelli selbst schweigt zu den Vorwürfen. Auf Instagram postet er stattdessen Bilder vom Ranch mit Valentino Rossi – als wolle er zeigen: Druck? Welcher Druck?
Mercedes kommentiert interne Setup-Änderungen nicht. Aber in der Boxengasse raunt man: Toto Wolff habe Antonelli nach Bahrain mit einem Handschlag versprochen, „alle Hebel zu ziehen“. Russell soll parallel mit altem Abtrieb testen – ein Gefälle, das Spannungen nährt.
Montoyas Fazit ist gnadenlos: „Ich habe sieben Siege gefeiert, aber nie die Krone getragen. Genau deshalb weiß ich: die Krone ist schwer. Antonelli trägt sie noch nicht.“
Die nächsten fünf Rennen werden zeigen, ob der 19-Jährige Montoya zitieren oder widerlegen kann. Sollte er in Barcelona patzen, lautet die Schlagzeile nicht mehr „Wunderkind“, sondern „zu grün für die Krone“.
