Monte carlo masters: sinner auf zverev-kurs – musetti-alcaraz-duell in aussicht!
Jannik Sinner steht im monegassischen Fürstentum vor einer vermeintlich machbaren Aufgabe, während Carlos Alcaraz als Titelverteidiger favorisiert wird. Die Auslosung zum Masters 1000 Turnier in Monte Carlo hat die ersten Weichen für spannende Duelle gestellt – und ein mögliches Wiedersehen zwischen Musetti und Alcaraz in der Vorschlussrunde lässt Tennis-Fans bereits jetzt vorfreudig werden.
Sinner muss sich erst beweisen
Für den Weltranglisten-Zweiten Sinner könnte der Weg zum Titel alles andere als einfach werden. Nach einem Freilos im ersten Spielabschnitt trifft er auf den Franzosen Humbert oder den aufstrebenden Kouamé. Ein Duell, das mehr als nur eine Hürde darstellen könnte. Im weiteren Verlauf des Turniers drohen weitere schwere Gegner wie Tsitsipas, Cerundolo oder gar Ruud, der Sinner bereits in Rom das Leben schwer machte. Die argentinische Variante von Cerundolo gilt zudem als unberechenbarer Gegner auf Sand.
Die möglichen Viertelfinalisten zeigen deutlich, dass Sinner aufmerksam sein muss: Ruud, der auf dem ockerlichen Untergrund bereits zwei Finalspiele in Paris bestritt, oder Auger-Aliassime könnten eine neue Prüfung abverlangen. Sollte es zum Halbfinale kommen, wartet entweder Zverev oder Medvedev. Und wer von diesen beiden am Start ist, wird nicht ohne Grund dort stehen: Fonseca, einer der vielversprechendsten Spieler auf Sand, könnte sich ebenfalls in den Kampf um die Halbfinalplätze einschalten.

Alcaraz’ weg zur titelverteidigung
Im Gegensatz zu Sinner scheint der Weg für Alcaraz, die Nummer eins der Welt, etwas gerader zu sein. Auch wenn der erste Auftritt gegen den Routinier Wawrinka, der einst selbst hier triumphierte, durchaus Unbehagen auslösen könnte. Wawrinka wird alles daran setzen, sich in Monte Carlo gebührend zu verabschieden. Im weiteren Verlauf der Turnierumgänge könnten Etcheverry oder Dimitrov ins Spiel kommen, gefolgt von möglichen Duellen gegen Bublik, Lehecka oder Tabilo im Viertelfinale. Ein Halbfinalmatch gegen Musetti oder de Minaur könnte sich ebenfalls abzeichnen.

Die anderen italienischen hoffnungen
Auch für die anderen italienischen Spieler gibt es interessante Aufgaben. Lorenzo Musetti bekommt es im zweiten Spielabschnitt mit Vacherot zu tun, während Cobolli auf einen Qualifikanten trifft. Darderi fordert Hurkacz, und Berrettini, der dank einer Wildcard ins Turnier eingezogen ist, ebenfalls einen Qualifikanten. Die Chancen für einen italienischen Erfolg sind also durchaus gegeben.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob Sinner und Alcaraz ihren Erwartungen gerecht werden können. Doch eines ist sicher: Das Masters 1000 Turnier in Monte Carlo verspricht Tennis-Spannung vom Feinsten. Die Ausgangslage ist klar: Kampf um den Titel, Prestige und die wichtigsten Punkte für die Weltrangliste. Und das alles unter der monegassischen Sonne.
