Mikaela shiffrin: karriere-umbruch oder olympia-comeback 2030?
Olympia-enttäuschungen und der slalom-triumph
Nach enttäuschenden Ergebnissen bei
den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo hat Mikaela Shiffrin mit einem beeindruckenden Sieg im Slalom die Saison doch noch gerettet. Das große Ziel, die Goldmedaille im Slalom, wurde erreicht. Doch was kommt jetzt? Die erfolgreichste Skifahrerin der Geschichte äußert sich nach den Winterspielen vielschichtig über ihre Zukunft und lässt ihre Fans gespannt zurück.
Ein wendepunkt in der karriere?
„Ich spüre, dass sich in meiner Karriere ein gewisser Übergang abzeichnet, aber ich weiß noch nicht, wie dieser aussehen wird und finde die richtigen Worte dafür“, so Shiffrin. Trotz dieser Unsicherheit ist die US-Amerikanerin keineswegs planlos. Ihr nächstes großes Ziel ist die sechste große Kristallkugel im Gesamtweltcup. „Es ist ein großes Ziel für mich, um den Gesamtweltcup zu kämpfen“, betont sie.
Der kampf um die kristallkugel
Aktuell führt Shiffrin mit 1.133 Punkten den Gesamt-Weltcup an. Ihre stärkste Konkurrentin, die Schweizerin Camille Rast, liegt mit 170 Punkten Rückstand auf Platz zwei. Die Chancen für Rast sind jedoch realistisch, da beide Athletinnen hauptsächlich in den technischen Disziplinen (Slalom und Riesenslalom) an den Start gehen. Shiffrin plant, in diesem Winter nur noch vier bis sechs Weltcup-Rennen zu bestreiten.
Der slalom-weltcup bereits gesichert
Den Slalom-Weltcup hat Shiffrin bereits vorzeitig für sich entschieden. Mit ihren 108 Weltcupsiegen, 15 Medaillen bei Weltmeisterschaften und drei Olympiasiegen hat die bald 31-Jährige im Ski Alpin alles erreicht, was es zu erreichen gibt. Dennoch genießt sie den Alltag und ein sofortiger Karriereabschluss ist unwahrscheinlich. „Ich gehe jeden Tag zum Training und ich liebe es“, sagte sie gegenüber Reuters.
Olympia 2030 – eine offene frage
Eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2030 in den französischen Alpen ist nicht ausgeschlossen. „Vier Jahre fühlen sich wie eine lange Zeit an, aber sie vergehen auch schnell. Ich könnte jetzt etwas sagen, und dann wären wir in vier Jahren da und würden sagen: ‚Oh. Ups.‘“, so Shiffrin. Der Wunsch nach einer Familie gewinnt jedoch zunehmend an Bedeutung, was ihre Entscheidung beeinflussen könnte.
Die zukunft bleibt spannend
Die Verlobung mit dem norwegischen Skifahrer Aleksander Aamodt Kilde und die Familienplanung spielen eine wichtige Rolle bei der Zukunftsplanung. Was die größte Skifahrerin der Gegenwart noch alles zu bieten hat, bleibt abzuwarten. Ihre Leidenschaft für den Sport ist jedoch unbestritten. Sie liebt das Skifahren, das Training und die Herausforderung des Wettkampfs.
