Míchel verlässt girona: eine ära geht zu ende – tränen und dankbarkeit
Ein Abschied, der schmerzt, aber auch mit Stolz erfüllt: Míchel Sánchez hat seine Trainerlaufbahn beim Girona FC beendet. Fünf Jahre voller Höhen und Tiefen, voller Leidenschaft und unvergesslicher Momente, enden in einem bewegenden Video, das der Verein veröffentlicht hat. Ein „Gironí für immer“ – so verabschiedet sich der Madrilene, dessen Herz für immer in dieser Stadt bleiben wird.
Die fünf jahre, die alles veränderten
„Fußball ist meine Leidenschaft, mein Leben“, beginnt Míchel seine emotionale Abschiedsrede. „Fünf Jahre hier, fünf Jahre voller guter und noch besserer Dinge.“ Die Worte treffen den Nagel auf den Kopf. Er spricht von Glück, von der Entdeckung einer wunderschönen Region und vor allem von Menschen, die zu Freunden geworden sind. Eine tiefe Verbundenheit, die über den sportlichen Erfolg hinausgeht.
Doch es ist mehr als nur Glück. Es ist ein Gefühl der Zugehörigkeit, ein tiefes Dankbarsein. „Ich möchte mich verabschieden, aber ich werde hier immer präsent sein. Mein Herz wird hier sein“, erklärt Míchel. Er bedankt sich bei der Provinz, bei den Fans – für das begeisterte „Míchel català“, das seine Zeit in Girona so treffend zusammenfasst – und natürlich beim Verein, der ihm stets sein Vertrauen geschenkt und ihm die Möglichkeit gegeben hat, sich als Trainer und Mensch zu verwirklichen.
Besonders hervorzuheben ist die Beziehung zu Quique Cárcel, dem Sportdirektor. „Er ist der Mensch, der diese fünf Jahre zu den besten meiner Karriere gemacht hat. Ich habe so viel von ihm gelernt“, gesteht Míchel und betont, wie wichtig Cárcel für den Erfolg des Projekts war. Eine öffentliche Anerkennung, die die tiefe Wertschätzung des Trainers verdeutlicht.
Die Familie spielt ebenfalls eine Rolle. „Meine Familie ist hier glücklich“, räumt Míchel ein, „aber der Fußball hat seine eigenen Gesetze.“ Ein Satz, der die Entscheidung hinter seinem Abschied erklärt, ohne sie zu rechtfertigen. Es ist ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Und dann, ein letzter Blick in die Kamera, ein Dankeschön aus dem Herzen: „Gracias, und hier habt ihr einen weiteren Gironí für immer.“

Mehr als nur ein abschied: ein vermächtnis
In seinen sozialen Medien griff Míchel noch einmal auf die vergangenen fünf Jahre zurück. Er betonte, wie viel er gelernt hat, wie er die Werte der Provinz und die Philosophie des Vereins respektiert hat. Das „Míchel català“ sei mehr als nur ein Spitzname – es sei ein Ausdruck seiner Identität in Girona.
Er wiederholte seine Dankbarkeit an Quique Cárcel und hob die Bedeutung der Spieler hervor, die ihm die Chance gegeben haben, zu wachsen und sich zu beweisen. Der Aufstieg in die Europa League, die historischen Momente – all das sei nur möglich gewesen dank der gemeinsamen Anstrengung. Und nicht zu vergessen die Fans, deren Unterstützung er stets gespürt hat. „Montilivi voller Energie – das werde ich nie vergessen.“
Auch die „unsichtbare“ Arbeit im Hintergrund, die oft übersehen wird, verdient Anerkennung. Die Mitarbeiter, die Tag für Tag dafür sorgen, dass der Verein reibungslos funktioniert – sie alle haben ihren Beitrag zum Erfolg geleistet. „Ihr seid ein Schatz für Girona“, so Míchel.
Seine Worte sind ein Vermächtnis, ein Zeugnis einer außergewöhnlichen Zeit. Eine Ära geht zu Ende, aber die Erinnerungen bleiben. Und eines ist sicher: Míchel Sánchez wird immer ein Teil der Girona-Familie sein. Der Verein kehrt zurück an die Stelle, die ihm zusteht – das ist die Gewissheit, mit der er sich verabschiedet.
