Messi übertrifft klose: historischer rekord beim sieg über österreich!

Dallas, Texas – Lionel Messi hat Fußballgeschichte geschrieben. Argentinien sicherte sich mit einem 2:0-Sieg gegen Österreich das Ticket für das Achtelfinale der WM 2026, und im Mittelpunkt stand einmal mehr der magische Linksfuß des argentinischen Superstars. Doch der Sieg war nicht ohne Stolperstein, wie ein verunglückter Elfmeter zeigte – ein kleiner Wermutstropfen im ansonsten triumphalen Auftritt.

Die messi-gala und ein vergebener elfmeter

Die argentinische Fans im Dallas Stadium tobten, als Messi in der 38. Minute mit einem präzisen Schuss aus der Distanz die Führung erzielte – sein bereits 17. WM-Tor und damit der historische Abstand zu Miroslav Klose. Die Emotionen kochten über, eine ältere Dame präsentierte ein Banner mit der Aufschrift „100-jähriger Messi-Fan“ und strahlte vor Glück. Doch zuvor hatte Messi bereits die Chance zur Führung von der Elfmeterlinie vergeben. Ein schwach geschossener Elfmeter, der knapp am Tor vorbeiflog – eine Seltenheit für den sonst so treffsicheren Argentinier. Seine Bilanz: 116 verwandelt, 33 verschossen. Ein Negativrekord bei WM-Elfmetern.

Die Gala des Jahrhundertfußballers setzte sich in der Nachspielzeit fort. Nach einem abgeblockten Schuss war es sein zweiter Versuch, der im Netz landete – sein 18. WM-Tor, ein neuer Rekord! „Ich bin sehr froh über diesen Rekord“, jubelte Messi. „Es war ein wichtiger Sieg, sehr schwer zu erzielen, aber auch sehr schön. Das Spiel war sehr intensiv.“

Österreichs fehlender mut und die taktische disziplin argentiniens

Österreichs fehlender mut und die taktische disziplin argentiniens

Während Messi glänzte, blieb Österreich weit hinter den Erwartungen zurück. Nach einer vielversprechenden Anfangsphase fehlte es der Mannschaft an Kreativität und Risikobereitschaft. Die Offensive um Michael Gregoritsch und Marcel Sabitzer wirkte blass, und die Flanken in Richtung des Tores fanden kaum ihr Ziel. „Mutiger, intensiver, mehr Risiko“, forderte Jürgen Klopp, MagentaTV-Experte, nach dem Spiel. „Das Ergebnis gegen den Weltmeister ist Normalität. Aber sie hätten einen Tick mehr tun müssen.“ Die österreichische Mannschaft zeigte, dass sie gegen eine so disziplinierte und abgebrühte argentinische Mannschaft noch nicht auf Augenhöhe spielen kann.

Argentinien spielt, wie argentinien eben spielt

Argentinien spielt, wie argentinien eben spielt

Argentinien präsentierte sich erneut als Mannschaft, die auf ihre Stärken setzt: Messi für die entscheidenden Momente und eine disziplinierte Mannschaft, die ihre Aufgaben gewissenhaft erfüllt. Thomas Müller, der fünfmal auf Argentinien traf, brachte es auf den Punkt: „Argentinien spielt, wie Argentinien eben spielt.“ Zweikampfstärke in der Verteidigung und eine unglaubliche Effizienz im Angriff – das sind die Attribute, die Argentinien auszeichnen. Die Zahlen sprechen für sich: Vier von fünf Torschüssen in der Anfangsphase kamen von Messi, und er war an neun von elf Torschüssen beteiligt. Ohne Messi wäre es wohl ein Duell auf Augenhöhe gewesen.

Die nächsten Gegner sollten sich hüten: Messi ist in Topform, und Argentinien scheint bereit für einen weiteren Titelgewinn. Die Welt blickt gespannt auf die weiteren Auftritte der Südamerikaner – ein Turnier, das von einem Mann dominiert wird: Lionel Messi.