Mcilroy dominiert masters: historischer vorsprung!

Augusta. Rory McIlroy hat beim Masters 2026 Geschichte geschrieben. Mit einer beeindruckenden Führung von sechs Schlägen über Patrick Reed und Sam Burns setzte der Nordire einen fast uneinholbaren Vorsprung voraus und stellte einen neuen Turnierrekord auf. Die Konkurrenz hatte keine Chance.

Ein rekord, der spricht bände

Ein rekord, der spricht bände

Die Leistung von McIlroy ist schlichtweg außergewöhnlich. 132 Schläge – ein Ergebnis, das in der 90-jährigen Geschichte des Masters noch nie zuvor erreicht wurde. Nur Henry Cotton (British Open 1934, neun Schläge) und Brooks Koepka (PGA Championship 2017, sieben Schläge) konnten in den Major-Turnieren der Golfgeschichte derartige Distanz zu ihren Verfolgern aufbauen. McIlroy blieb zwar zwei Schläge hinter dem legendären Rekord von Jordan Spieth aus dem Jahr 2015 (130 Schläge), aber die Dominanz war unbestritten.

Sein Ergebnis von 65 am Samstag war die beste Runde des Tages und spiegelte die veränderten Bedingungen auf dem Augusta National Golf Club wider. Die Plätze waren etwas leichter zu spielen als am Donnerstag, was sich in einer durchschnittlichen Schlagzahl von 72,846 – fast zwei Schläge weniger als die 74,648 der ersten Runde – widerspiegelte. Die spanischen Hoffnungen hingegen mussten sich mit deutlich schlechteren Ergebnissen zufrieden geben.

Sergio García landete mit einem 75 auf dem 45. Platz, 15 Schläge hinter McIlroy. Jon Rahm verbesserte sich zwar mit einer 70, blieb aber ebenfalls mit einem Rückstand von einem Schlag zurück. Ein besonders enttäuschendes Ergebnis gab es von José María Olazábal, der nach einer vielversprechenden ersten Runde mit 79 den Cut verpasste. Die Liste der prominenten Namen, die das Turnier vorzeitig verlassen mussten, liest sich wie ein Who's Who des Golfsports: Bryson DeChambeau, Danny Willett (der Titelverteidiger von 2016), Bubba Watson, Zach Johnson, Fred Couples, Mike Weir, Vijay Singh und Ángel Cabrera.

Von den zehn Spielern des LIV Golf, die am Start waren, schafften es nur fünf, den Cut zu überstehen: Tyrrell Hatton (mit einem starken 66), Dustin Johnson, Charles Schwartzel und die beiden spanischen Vertreter. Hatton liegt zwar acht Schläge hinter McIlroy, doch er ist der einzige Spieler aus dem LIV-Kontingent, der noch eine realistische Chance auf den Sieg hat.

Die Frage, ob McIlroy seinen Vorsprung am Sonntag halten kann, steht nun im Raum. Die Bedingungen werden voraussichtlich schwieriger sein, und die Konkurrenz wird alles daran setzen, umso aggressiver zu agieren. McIlroy muss sich aber keinerlei Sorgen machen. Er hat die Kontrolle und die Möglichkeit, Geschichte zu schreiben.