Mcilroy dominiert augusta – ein jahrzehnt der enttäuschung vorbei!
Augusta National erbebt! Rory McIlroy hat das Masters 2024 in den Griff bekommen und scheint auf dem Weg zu einem historischen Triumph. Nach über einem Jahrzehnt der vergeblichen Versuche scheint der irische Superstar endlich den Fluch des Augusta überwunden zu haben und demonstriert eine Kontrolle über den Platz, die ihresgleichen sucht.

Ein spielverständnis, das begeistert
Während die Verfolger kommen und gehen, steht McIlroy unerschütterlich an der Spitze. Er scheint das Augusta National in jeder Faser verstanden zu haben, eine Perfektion erreicht zu haben, die selbst Legenden wie Jack Nicklaus, Nick Faldo und Tiger Woods bisher verwehrt blieb: die Vorherrschaft über die Revier der Masters im zweiten Jahr in Folge. Die Atmosphäre ist elektrisierend, das Wetter herausfordernd – und McIlroy spielt den Platz als wäre es ein Schachbrett, auf dem er jeden Zug minutiös plant. Seine Eisen sind präzise, die Drives explosiv und die Wedges und Putts scheinen von einer unsichtbaren Hand geführt.
Der Birdie am 16. Loch, der das 10 unter Par bedeutete, war der Beweis. Es war der siebte des Tages, und es sollten noch zwei weitere folgen. Sein Spiel am Freitag erreichte eine Qualität, die man lange nicht mehr auf diesem heiligen Rasen gesehen hat. Es war, als ob er den Ball mit einem Joystick steuern könnte, ein Spiel, das Anmut und Präzision vereint.
Ein unglaublicher Auftritt: McIlroy platzierte seinen Ball 20 Meter vom Loch entfernt, und er rollte langsam, beschleunigte sich und fand den perfekten Hang, bevor er nur drei Zentimeter vom Flagstick entfernt zum Stillstand kam. Die Menge tobte!
Sam Burns und Patrick Reed, die am Donnerstag das Führungskollektiv bildeten, sind nun weit hinter ihm zurückgeblieben. McIlroy baut eine komfortable Führung aus, die von beeindruckenden Statistiken untermauert wird. Er hat in den acht Par-5 Löchern keinen einzigen Fairway verfehlt und weist ein hervorragendes Ergebnis von sieben Birdies und einem Par auf. In nur zwei Tagen hat er 36 Grüns gespielt und lediglich 51 Putts benötigt – ein Beweis für seine außergewöhnliche Präzision und sein Spielverständnis.
Justin Rose, Shane Lowry und Tommy Fleetwood, dessen Spiel am Freitag durch zwei Eagles aufgewertet wurde, sind ebenfalls in der Verfolgung, aber sie müssen einen Rückstand von sieben Schlägen aufholen. Kristofer Reinan, der überraschende Norweger, dessen wohlhabende Familie Mitglied von Valderrama ist, und Haotong Li, der chinesische Golfer, der angeschlagen antrat, sind ebenfalls in der Nähe, aber McIlroy scheint unaufhaltsam.
Der irische Champion zeigte am Freitag eine beeindruckende Pendelbewegung, eröffnete mit drei aufeinanderfolgenden Birdies zwischen dem 2. (Par 5) und dem 4. Loch, litt dann aber unter zwei Bogeys, die ihn kurzzeitig mit Reed gleichsetzten. Die schwierige Phase ereignete sich vor dem Amen Corner, besonders für Scottie Scheffler, die Nummer 1 der Welt, der einen wenig inspirierten Freitag mit 74 Schlägen hatte.
Doch dann, am Golden Bell, dem 12. Loch, dem Par 3 mit dem Kreuzwind, begann das Fest. Nur das 14. Loch, das ohne Bunkers liegt, entging ihm. Er verfehlte zwar den Putt, aber der anschließende Seiten-Putt, der ihn nur einen Meter vom Loch entfernt ließ, hatte eine enorme Bedeutung. Sechs Birdies in den letzten sieben Löchern. Ein überwältigendes Ergebnis von 65 Schlägen.
Die Vorfreude auf 2026: Sollte er gesund bleiben, wird McIlroy 2026 wahrscheinlich wieder auf Augusta National siegen. Die Dominanz ist so erdrückend, dass es kaum eine andere Möglichkeit gibt.
