Mcgrath führt, meillard kämpft: erster slalom-durchgang in mailand
Spannung pur beim olympia-slalom in mailand
Der norwegische Skirennläufer Atle Lie McGrath hat den ersten Durchgang des olympischen Slaloms in Mailand mit einem Vorsprung von 59 Hundertstelsekunden auf den Schweizer Loïc Meillard gewonnen. Die Konkurrenz ist dicht gedrängt, doch McGrath zeigte eine beeindruckende Leistung. Tanguy Nef liegt hingegen deutlich zurück und hatbereits einen größeren Rückstand.

Meillards analyse: ein schwieriger lauf
Loïc Meillard zeigte sich im Interview mit SRF Sport selbstkritisch. "Zum Glück ist der Rückstand weniger gross als noch im Riesenslalom. Das ermöglicht mir vielleicht, etwas zu machen, aber die Abstände sind sicherlich gross", erklärte er. Er gab zu, dass er während des Laufs nie wirklich ein gutes Gefühl hatte, auch aufgrund der Streckenführung. Besonders im flachen Teil der Piste habe er wertvolle Zeit verloren. Dennoch sieht er sich weiterhin im Kampf um die Medaillen.

Mcgrath: solide vorstellung trotz schwieriger bedingungen
Atle Lie McGrath bewertete seinen Lauf als "sehr solide". "Die Kurssetzung war etwas kompliziert, aber ich hatte Spass beim Fahren", sagte der Norweger. Auch er gestand ein, dass das Gefühl während des Rennens nicht immer optimal war. "Ausser ganz unten", präzisierte er. Er scheint jedoch optimistisch in den zweiten Durchgang zu gehen.
Nef kämpft mit großem rückstand
Für Tanguy Nef läuft es im Slalom nicht wie bei der Team-Kombination, wo er mit einer herausragenden Leistung Gold gewonnen hatte. Aktuell belegt er den elften Zwischenrang mit einem Rückstand von 2,32 Sekunden auf McGrath und 1,38 Sekunden auf das Podest. Er sprach von Schwierigkeiten mit seiner Startnummer 15 und dem Finden des richtigen Tempos.
Nef sieht sich in der "todeszone"
Tanguy Nef analysierte seine Situation realistisch. Er befürchtet, dass sein Rückstand zu groß ist, um noch einen Angriff auf die vorderen Plätze zu starten, und dass er auch von einer besseren Startnummer im zweiten Durchgang nicht profitieren kann. Er bezeichnet seine Position als "Todeszone".
Blick auf den zweiten durchgang
Der zweite Durchgang verspricht Spannung. Atle Lie McGrath hat eine komfortable Führung, aber Loïc Meillard und andere Top-Fahrer werden alles geben, um ihn noch abzulösen. Es bleibt abzuwarten, ob Tanguy Nef noch einen beherzten Lauf zeigen kann. Die Wettkämpfe in Mailand bleiben bis zum Ende spannend!
