Maxey, george und embiid fegen hornets weg – sixers kratzen am playoff-ticket
Ein 15-Punkte-Rückstand Mitte des dritten Viertels? Für Tyrese Maxey, Paul George und Joel Embiid nur ein Aufwärmprogramm. Die Philadelphia 76ers drehten in Charlotte einen 71:86-Defizit auf, siegten 118:114 und halten im Osten die Playoff-Luft an. Die Tabelle lügt nicht: Mit 38 Siegen und 37 Niederkeiten hängen die Sixers Toronto (38-38) und Atlanta (38-38) im Nacken – nur ein Platz reicht für das Direkt-Ticket, ohne Play-In-Qualm.
Lamelo und miller schienen das spiel abzufackeln
Die Hornets lagen nach dem Alley-Oop von LaMelo Ball auf Brandon Miller mit 86:71 in Front, Spectrum Center am Kochen. Miller (28 Punkte) und Ball (30 Punkte, 12 Assists) kombinierten wie auf Einzelkarte, Philadelphia wirkte ratlos. Dann schaltete Nick Nurse den Turbo: Maxey nahm die Mittellinie als Startbahn, George verfrachtete jeden Loose Ball in die richtige Ecke, Embiid blockierte, was ihm vor die Hände flog.
Der Knackpunkt war ein dunk von Maxey beim 97:97, Sekunden vor Beginn des letzten Viertels. Von da an wechselte die Führung sieben Mal, bis George mit einem kontestierten Dreier 15 Sekunden vor Schluss auf 116:114 stellte. Charlotte nahm die Auszeit, Miller kam für den Dreier vom linken Flügel frei – und Embiid löschte die Kerze. Ball flog anschließend aus der Halle, weil er den Referee anbrüllte, doch die Entscheidung stand.

Big three trägt 70 % der punkte – und das ist kein zufall
Maxey (26 Punkte, 7 Rebounds, 8 Assists), George (26 Punkte, 13 Rebounds, 4 Steals) und Embiid (29 Punkte, 6 Rebounds, 2 Blocks) erzielten gemeinsam 81 der 118 Punkte. Die Statistik hinter den Zahlen: Maxey ist der einzige Spieler der Liga, der sowohl Top-5 in Scoring als auch Top-5 in Steals pro Spiel steht. George überholte James Harden und ist nun hinter Stephen Curry Zweiter in Spielen mit mindestens vier Dreiern und vier Steals. Embiid führt alle Centers in Punkten seit Jahresbeginn 2026 an.
Die Sixers haben noch sieben Partien, darunter zwei direkte Duelle gegen Atlanta. Die Belastungssteuerung wird entscheiden: Embiid kam gegen Charlotte nur auf 33 Minuten, George auf 35 – das ist für die Playoff-Frage fast so wichtig wie der Sieg selbst.
Die Playoff-Luft wird dünner, das Feld enger. Philadelphia hat sich mit diesem Comeback wieder in die Hitzone geschmissen – und wenn das Trio so weiterdampft, kann das Direkt-Ticket am Ende kein Zufall sein.
