Mavericks attackieren eigenen korb – nba-szene wird zur lachnummer
Einmal in die Irre und zurück, bitte. Die Dallas Mavericks liefen in Cleveland tatsächlich auf ihr eigenes Brett zu – 14 Sekunden lang. Erst als die Cavalier-Bank lauthals protestierte, fielen auch die Refs aus ihrer Starre.

Was genau passierte?
3:11 Minuten vor Viertelende wechselte Khris Middleton den Ball. Timeout Dallas. Die Schiri stellten sich korrekterweise links auf, warfen aber trotzdem die Kugel an die Mavs – die in der zweiten Hälfte nach links zogen. Caleb Martin schleudert den Einwurf, Brandon Williams dribbelt los, keiner merkt, dass er Richtung eigener Korb sprintt. Craig Porter Jr. verteidigt brav mit, bis Clevelands Bank aufschreit. Lachflash bei Coach Kenny Atkinson, der Referee korrigiert, Seiten getauscht, Welt ist wieder in Ordnung.
Bei 99:77 für die Cavs war der Schaden ohnehin nur noch statistisch. Am Ende leuchtet 138:105 auf der Anzeige – ein weiterer Abend, an dem Dallas’ Saison wie ein vergessenes Handtuch auf der Bank liegt. 22-45, Platz zwölf im Westen, nur ein Sieg aus den letzten zehn Spielen. Cleveland dagegen festigt mit 41-26 Rang vier im Osten und darf über eine Anekdote lachen, die länger kursiert als ihre Defense.
Cooper Flagg, Dallas’ Neuzugang und Hoffnungsträger, stand mit offenem Mund am Spielfeldrand – seine erste NBA-Saison wird zur Crash-Kurs-Komödie. Die Mavs-Fans reagieren zwischen Facepalm und Meme-Alarm. Denn wenn selbst der eigene Korb zur Falle wird, fragt man sich, was diese Franchise gerade vertuscht: Playoff-Traum oder mentale Müdigkeit?
Für die Liga ist das Video bereits viral – und ein Lehrbeispiel, warum Referees künftig vielleicht doch besser zweimal hinsehen. Bis dahin bleibt nur eines sicher: Die Mavericks haben bewiesen, dass man auch ohne Gegner ein Schlamassel produzieren kann. Die Cavaliers? Die lachten sich auf dem Weg zum Sieg – und wahrscheinlich noch im Bus, im Hotel, morgen beim Frühstück.
