Matxin kehrt die itzulia nach basauri zurück – ein kindheitstraum wird wahr

Die dritte Etappe der Itzulia 26 war mehr als nur ein Etappenrennen – sie war eine Hommage an Josean Fernández Matxin, den sportlichen Leiter von UAE. Die Zielankunft auf der Calle Basozelai, dem einstigen Spielfeld seiner Kindheit, ließ ihn sichtlich emotional werden.

Ein rückblick auf die eigene jugend

Dort, wo einst das alte Basozelai-Stadion stand, das parallel zum ersten San Mamés errichtet wurde, verbrachte Matxin seine Jugend. Er kickte Bälle, träumte von Erfolgen – und fuhr auch Fahrrad. Die Begrüßung durch seine Heimatstadt Basauri und die lokalen Behörden war ein bewegender Moment. „Es ist ein Stolz für mich. Hier habe ich so viel erlebt. Diese Anstieg ist Teil meines Lebens“, gestand er nach der Signaturkontrolle.

Matxin hat eine Etappe entworfen, die die Enge der Straßen betont und somit die Bildung von Ausreißergruppen begünstigt. Der finale Anstieg, mit einer Steigung von 12% in den letzten 300 Metern, verspricht Spannung pur. Besonders die Nähe zu einem Haus, wo gerade gegrillt wird – der Duft liegt schon seit dem Start in der Luft – könnte die Anstrengung zusätzlich erhöhen. „Bis zum Schluss wollte ich die Etappe nicht zu anstrengend gestalten, da wir die Härte des Vortages und die morgige Etappe in Galdakao im Blick hatten. Wir haben an die Fahrer gedacht, aber auch an die Begeisterung des Publikums“, erklärte Matxin.

Paul Seixas führt derzeit mit einem deutlichen Vorsprung, doch Matxin glaubt noch nicht, dass die Entscheidung gefallen ist. „Del Toro ist gut, aber natürlich ist Paul Seixas in besserer Form. Es gibt einen Unterschied, den man realistisch betrachten muss, aber es bleibt noch einiges an Strecke vor uns. Wir werden versuchen, um die Etappen zu kämpfen und, falls sich eine Schwäche zeigt, das Rennen zu nutzen.“

Ein augenzwinkern an mikel landa und neue herausforderungen für seixas

Ein augenzwinkern an mikel landa und neue herausforderungen für seixas

Die Strecke führte auch an Mikel Landas Wohnort vorbei, eine Geste, die der alavische Fahrer, der am Dienstag von einem Fahrzeug der Organisation zu Boden gebracht wurde, zu schätzen wusste. Er kannte das harmonische Gesamtbild, das Matxin geschaffen hat. Die nächste Etappe führt das Peloton in die Trainingsgebiete von Soudal-Fahrer Landa: Barrerilla und Altube sind bekannte Pfade für ihn. Auch Bikotzgane gehört zu seinem Terrain.

Die Rückfahrt nach Basauri stellt für Paul Seixas eine neue Herausforderung dar. Obwohl Matxin die Stärke des Franzosen anerkennt, will er ihn noch nicht zum Gesamtsieger erklären. „Wir werden kämpfen. Und wenn sich eine Schwäche zeigt, werden wir versuchen, das Rennen zu nutzen“, bekräftigt er.

Neben Paul Seixas darf man auch den baskischen Fahrer Pello Bilbao nicht unterschätzen. Nach der Signaturkontrolle erhielt er zusätzliche Kraft durch den Besuch seiner Familie: Seine Tochter Martina hielt ein Ständchen, während ihr Vater die Fans vom Vorstellungswagen aus begrüßte. Der Geruch von gegrilltem Fleisch und die Unterstützung der Familie – eine Atmosphäre, die den Kampfgeist der Fahrer beflügeln dürfte.