Ksc und eichner: eine trennung mit würde – und einem blick nach vorn
Karlsruhe – Nach fast sechs Jahren und einer gemeinsamen Ära voller Höhen und Tiefen hat der Karlsruher SC und sein Trainer Christian Eichner eine einvernehmliche Trennung beschlossen. Eine Scheidung auf Augenhöhe, wie sie im Profifußball selten zu beobachten ist. Johann Schicklinski vom SWR analysiert, warum dieser Schritt nun der richtige ist.

Eine ära geht zu ende
Die Nachricht schlug ein wie ein Blitz: Christian Eichner, der Mann, der den KSC nicht nur sportlich, sondern auch emotional geprägt hat, wird den Verein im Sommer verlassen. Es ist das Ende einer Geschichte, die im Februar 2020 begann und den Verein durch Zweitliga-Kämpfe, Playoff-Spiele und schließlich die bittere Zweitliga-Realität führte. Eichner hat stets sein Herzblut für den KSC gezeigt, doch die jüngsten Entwicklungen ließen auf eine sportliche Stagnation schließen.
Der aktuelle Tabellenneunte Platz in der 2. Bundesliga spiegelt nicht die Ambitionen wider, die man sich im Wildpark-Stadion gesetzt hatte. Man muss ehrlich sein: Das Team agierte oft wie eine
