Matthäus zerlegt dfb-elf: neuer, kimmich, wirtz – wo hakt es?

Lothar Matthäus, der Rekordnationalspieler, hat mit seiner Einschätzung der deutschen Nationalmannschaft zur WM-Vorbereitung für Aufsehen gesorgt. In einer ausführlichen Einzelkritik bei BildTV offenbarte er Schwächen bei einigen Schlüsselspielern, trotz der unbestrittenen Stärken des Kaders. Die Analyse ist scharf, ehrlich und wirft Fragen auf, die vor dem Turnier dringend beantwortet werden müssen.

Neuer: der torwart mit dem schatten der vergangenheit

Manuel Neuer, der Rückkehrer im Tor, wird von Matthäus zwar als „alles, was ein Torhüter braucht“ gelobt, doch der ehemalige Libero mahnt zur Vorsicht: Seine Verletzungsanfälligkeit bleibt ein erhebliches Risiko. Kann er die Belastung einer Weltmeisterschaft stemmen, ohne dass seine Fitness zum Stolperstein wird? Die Frage ist berechtigt und belastet die Erwartungen an den Routinier.

Kimmich: führungskraft ohne endgeschwindigkeit

Kimmich: führungskraft ohne endgeschwindigkeit

Joshua Kimmich, der Kapitän, erhält für seine Führungsqualitäten und Erfahrung viel Lob. Doch Matthäus bemängelt: „Auf der Außenbahn fehlt ihm ein bisschen die Endgeschwindigkeit.“ Eine Schwäche, die in der modernen, schnelllebigen Fußballwelt schwer zu kompensieren ist. Wie wird der DFB-Trainer diese Limitierung in die taktische Ausrichtung einbeziehen?

Wirtz und musiala: talent mit fragezeichen

Wirtz und musiala: talent mit fragezeichen

Florian Wirtz, der Hoffnungsträger im Angriff, wird von Matthäus für schwankende Leistungen kritisiert. „Ab und zu Weltklasse – und dann, vor allem im letzten Jahr, hat man ihn ab und zu nicht gesehen.“ Auch Jamal Musiala, der eigentlich das Genie im Team verkörpern sollte, kämpft offenbar mit Selbstzweifeln. Matthäus hofft, dass er seine