Mathias gidsel lobt deutschland nach em-finalniederlage – und warnt vor 2027
Weltmeister gidsel spricht über beeindruckende em
Nachdem er die Handball-EM gerade erst verdaut hat, meldet sich Weltmeister und WelthandballerMathias Gidsel zu Wort. Der dänische Star, der in der Bundesliga bei den Füchsen Berlin spielt, zollt dem deutschen Team ausdrücklich Respekt, trotz der 27:34 Niederlage im Finale. Gidsel betont das gestiegene Niveau des europäischen Handballs und die beeindruckende Entwicklung Deutschlands.

Deutschland auf dem vormarsch
“Was mir in diesem Turnier besonders aufgefallen ist, war das allgemeine Niveau. Der Handball in Europa ist sehr stark, und mehrere Teams haben klare Schritte nach vorne gemacht“, schreibt Gidsel in seinem aktuellen Newsletter. “Besonders beeindruckt hat mich Deutschland. Ich lebe in Berlin und fühle mich dem Land und den Menschen verbunden.” Er sieht das deutsche Team stabiler und schwieriger zu besiegen und prognostiziert eine vielversprechende Zukunft, insbesondere im Hinblick auf die Heim-WM 2027.

Respekt für island und die färöer-inseln
Gidsels Lob gilt aber nicht nur Deutschland. Auch die Leistung Islands fand er bemerkenswert: „Es wirkt wie eine Mannschaft, die das Potenzial, das sich lange aufgebaut hat, jetzt abrufen kann.“ Besonders hob er hervor, wie viele Top-Spieler und -Trainer eine so kleine Insel hervorbringt – eine besondere Kultur. Auch die Färöer-Inseln verdienen, laut Gidsel, eine Erwähnung, sowohl auf dem Feld als auch durch ihre leidenschaftlichen Fans.

Dhb mit „x-faktoren“
Gidsel erkennt die besonderen Stärken des deutschen Teams an und spricht von „X-Faktoren“. Er zeigt sich beeindruckt von der Qualität und dem Mut, den die Deutschen im Finale bewiesen haben. Die deutsche Mannschaft hat sich, so Gidsel, deutlich weiterentwickelt und wird in Zukunft eine noch größere Herausforderung darstellen.

Härtestes turnier seiner karriere
Der Weg zum Titel war für Gidsel und sein Team alles andere als einfach. “Das war keine Europameisterschaft, bei der wir uns zurücklehnen konnten. Die Spiele waren eng, für uns genauso wie für die anderen Top-Nationen. Wir wurden unterwegs gefordert – durch Verletzungen, Phasen schlechten Spiels und häufige Rückstände.” Er bezeichnet das Turnier als das härteste seiner Karriere.
Konstanter druck und erleichterung
“Es war das erste Mal, dass wir über einen so langen Zeitraum diesen konstanten Druck gespürt haben. Nicht nur vor dem Finale, sondern während des gesamten Turniers, in dem von uns erwartet wurde, jedes Mal zu liefern. Das zehrt, auch wenn man es nach außen nicht immer zeigt. Deshalb war die Erleichterung so groß, als wir am Ende den Pokal in den Händen hielten.” Gidsel betont, dass die EM gezeigt hat, wie stark der Handball aktuell ist.
Gidsel strebt dritten welthandballer-titel an
Mathias Gidsel hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Titel als Welthandballer auch in diesem Jahr zu verteidigen und somit seinen dritten Titel in Folge zu erreichen. Die gewonnenen Erfahrungen und die harte Arbeit während der EM werden ihm dabei sicherlich helfen. Der Däne ist ein wichtiger Baustein des erfolgreichen dänischen Teams und wird auch in Zukunft eine entscheidende Rolle im Handball spielen.
