Martí schlägt zurück: sensationspodium in sanya!
Pepe Martí hat in Sanya bewiesen, dass er ein Kämpfer ist. Nach einem denkbar ungünstigen Start hat sich der CUPRA Kiro Pilot durch das Feld gekämpft und ein überraschendes Podium errungen – ein Triumph, der die ganze Mannschaft stolz gemacht hat.
Ein rennen voller wendungen und überraschungen
Der Katalane begann das E-Prix von Sanya von Startposition 18, bedingt durch eine Strafe aus Monaco. Doch das war noch nicht alles: Nach einer roten Flagge, ausgelöst durch einen Unfall in der 20. Runde von insgesamt 37 (die aufgrund von Neustarts auf 39 anstiegen), fand sich Martí gar als Letzter wieder. Ein Szenario, in dem die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis schien, zu verpuffen.
Aber Martí gab nicht auf. In gerade mal weniger als 20 Runden katapultierte er sich vom letzten Platz auf Rang drei – ein unglaublicher Aufstieg, der kaum jemand für möglich gehalten hätte. Dabei spielte das Team von CUPRA Kiro eine entscheidende Rolle. Wie Martí selbst nach dem Rennen betonte, war die schnelle Reparatur eines defekten hinteren Stoßdämpfers von gerade mal sieben Minuten entscheidend, um ihn wieder ins Spiel zu bringen. “Nick, Jordi und Dan haben einen fantastischen Job gemacht,” lobte Martí seine Mechaniker.
Doch die Geschichte endete damit nicht. Der entscheidende Moment kam bei der Nutzung des letzten Attack Mode. Martí traf die perfekte Entscheidung, um in den letzten Minuten der Renn noch die vierte Position zu überwinden. “Zwischen meinem Ingenieur und mir haben wir entschieden, den Attack Mode einzusetzen, falls eine Safety-Car-Phase kommt – und genau das ist passiert,” erklärte Martí.
Dieser Sieg ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein Zeichen für die kontinuierliche Entwicklung des CUPRA Kiro Teams. Martí selbst bezeichnete das Rennen als möglicherweise seine beste Leistung in der Formel E. Was im Qualifying nicht gelang – das Verpassen der Duells um die Pole Position um Haaresbreite – wurde im Rennen mehr als wettgemacht. Es war ein Zusammenspiel aus klugen Entscheidungen und perfekter Ausführung.

Ein vielversprechendes debütjahr
Dieses zweite Podium nach Monaco ist ein weiterer Beweis für Martís Potenzial. “Alles läuft sehr gut,” sagte er zufrieden. “Anfangs hatte ich mir vorgenommen, in der Hälfte der Rennen Punkte zu erzielen. Mit einem Podestplatz in fast jedem Rennen übertrifft es alle Erwartungen.”
Und es soll nicht dabei bleiben. Martí blickt optimistisch in die Zukunft und freut sich bereits auf das nächste Rennen in Shanghai, wo er auf eine Strecke zurückkehrt, die er bereits kennt. Die Saison verspricht noch viele spannende Momente – und Pepe Martí ist bereit, diese zu erleben.
