Márquez kehrt zurück: ducati-herausforderung in mugello!

Marc Márquez, der neunfache Weltmeister, steht vor seinem Comeback in der MotoGP-Saison – und das in Mugello. Nach zwei verpassten Rennen und einem Wochenende ohne Einsatz ist der Spanier bereit, die Herausforderung anzunehmen. Doch der Weg zurück war alles andere als einfach.

Doppelte operationen und ein steiniger weg

Die Strapazen der letzten Monate sind immens. Nach dem Sprintrennen in Le Mans musste Márquez sich gleich zweimal unter den Messer befinden. Ein Schraube im Schultergelenk und die Folgen eines gebrochenen Fußes – die Verletzungen forderten ihren Tribut. 85 Punkte Rückstand auf die Spitze und 592 Zähler noch zu verteilen, machen das Comeback in Mugello zu einer Art Testlauf, einer Standortbestimmung.

Márquez selbst scheint jedoch optimistisch. „Die Rehabilitation verläuft nach Plan“, erklärte er. „Ich habe in den letzten Tagen wieder normal trainieren können.“ Doch er schiebt nach: „Es geht vor allem darum, meine Gefühle und meinen körperlichen Zustand mit der Demosedici GP zu verbinden. Das hat oberste Priorität.“

Ducati-fest in mugello – márquez‘ motivation

Ducati-fest in mugello – márquez‘ motivation

Mugello ist traditionell ein Ducati-Starkoch. Seit dem Triumph von Quartararo (Yamaha) im Jahr 2021 und dem Sieg des Franzosen, der der letzte Nicht-Ducati-Pilot war, der hier gewinnen konnte, haben Andrea Dovizioso, Jorge Lorenzo, Danilo Petrucci, Pecco Bagnaia und eben auch Márquez auf dem italienischen Circuit die Ziellinie überquert. Die Strecke mit ihren einzigartigen Höhenunterschieden und anspruchsvollen Kurven begeistert den Champion. „Es ist unglaublich und sehr anspruchsvoll“, so Márquez.

Pecco Bagnaia stimmt zu: „Ich bin bereit und wir arbeiten hart mit dem Team. Hier schnell zu sein, gibt dir einen zusätzlichen Schub.“ Und Márquez weiß das zu schätzen. „Mit den Ducati-Fans im Rücken ist das eine zusätzliche Motivation, es richtig anzugehen“, bemerkt er.

Die medizinischen Checks vor Ort sind entscheidend. „Die Operationen waren erfolgreich, aber wir gehen mit Vorsicht vor und verlassen uns auf die letzten ärztlichen Gutachten“, so Márquez. Er lässt sich nicht in die Karten schauen, was seine Leistung angeht, aber die Hoffnung ist spürbar. Nach den Turbulenzen der letzten Monate blickt Márquez nach vorne – und träumt von einem erfolgreichen Comeback in Mugello. Die Aprilia RS-GP mag derzeit dominieren, aber Márquez hat noch andere Pläne.