Maqueda kehrt zurück: handball-star in ciudad real!
Ein Raunen ging durch die Asobal-Fangemeinde: Jorge Maqueda, der erfahrene Rechtsaußen, wird nach 14 Jahren Auslandserfahrung wieder in Spanien spielen. Sein Ziel: Caserío Ciudad Real. Ein Transfer, der nicht nur sportlich, sondern auch emotional eine neue Ära einläutet.
Die rückkehr des verlorenen sohns
Der Transfer von Jorge Maqueda, einem gebürtigen Quero (Toledo), wurde von Vereinspräsident Julián Amores im Rahmen der Saisonabschlussgala in Ciudad Real bekannt gegeben. Es ist mehr als nur eine Verpflichtung – es ist eine Heimkehr. Maqueda verlässt nach zwei Jahren den polnischen Spitzenklub Kielce, bei dem er unter der Leitung von Talant Dujshebaev wertvolle Erfahrungen sammelte. Doch die Sehnsucht nach Spanien und das Bestreben, Teil des Wiederaufstiegs von Ciudad Real zu sein, waren stärker.
Seine Handball-Odyssee führte Maqueda zuvor durch Frankreich (HBC Nantes), Ungarn (Pick Szeged und Veszprém), Mazedonien (RK Vardar) und erneut nach Polen (Kielce). Diese internationale Erfahrung macht ihn zu einer Bereicherung für das Team, das in der vergangenen Saison überraschend die Klasse in der Asobal halten konnte. Doch das ist erst der Anfang.

Nacho plaza: ein weiterer ciudad real-boy kommt zurück
Doch Maqueda ist nicht der einzige Routinier, der nach Ciudad Real zurückkehrt. Auch der Drehscheibenmann Nacho Plaza, ebenfalls aus der Region stammend, wird das Team verstärken. Plaza, der ebenfalls 12 Jahre im Ausland verbracht hat – in Deutschland (Füchse Berlin und SC Magdeburg), Griechenland (AEK), Portugal (FC Porto) und Ungarn (Tatabánya KC) – bringt eine immense Erfahrung und taktische Flexibilität mit.
Seine frühere Zeit in Spanien umfasste Stationen bei BM Ciudad Real (der Vorgängerverein), Guadalajara und Puerto Sagunto. Die Rückkehr in seine Heimatstadt ist für Plaza ein Herzensangelegenheit und soll dem Team zusätzlichen Schub verleihen. Die Kombination aus Maquedas Dynamik und Plazas Spielintelligenz verspricht ein spannendes Zusammenspiel im Angriff.
Die Faszination des Handballs wird durch solche Transfers nochmals verstärkt. Es zeigt, dass die emotionalen Bande und die Verbundenheit zu den eigenen Wurzeln im Sport eine große Rolle spielen. Die Fans von Caserío Ciudad Real können sich auf eine neue Saison freuen, die von Hoffnung, Leidenschaft und der Rückkehr von zwei gebürtigen Spielern geprägt ist.
Die Verantwortlichen des Vereins haben mit diesen Verpflichtungen ein klares Zeichen gesetzt: Ciudad Real soll sich wieder zu einer festen Größe in der Asobal entwickeln. Und mit Spielern wie Maqueda und Plaza im Kader scheint dieses Ziel durchaus erreichbar. Die kommende Saison verspricht packende Duelle und eine spannende Entwicklung des Teams. Die Zahl 14, die Jahre, die Maqueda im Ausland verbrachte, unterstreicht die Bedeutung dieses Transfers für den Verein und die Region.
