Mandragora: fiorentina-motor – ein mittelfeld-juwel auf rekordkurs!

Florenz bebt! Rolando Mandragora, der italienische Mittelfeldmotor der Fiorentina, schreibt gerade Fußballgeschichte. Der 28-Jährige, der vor vier Jahren noch als graue Eminenz im toskanischen Mittelfeld galt, hat sich zu einem absoluten Schlüsselspieler und einem der begehrtesten Namen im italienischen Fußball entwickelt. Seine Leistungsexplosion ist schlichtweg beeindruckend.

Der weg vom genoa-youngster zum fiorentina-aushängeschild

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Mandragora’s Karriere verlief lange holprig. Stationen in Genua, Pescara, Juventus, Crotone, Udinese und Turin zeugen von einem unkonventionellen Werdegang. Doch in Florenz scheint er endlich sein Zuhause gefunden zu haben. Die Hochzeit mit seiner Frau Lucia und die Integration in die Mannschaft und das Umfeld haben ihm sichtlich gutgetan. 183 Einsätze seit 2022 sprechen eine deutliche Sprache, und seine Führungsqualitäten sind unübersehbar.

Was Mandragora so besonders macht, ist seine Vielseitigkeit. Er ist ein echter „Faktotum“ im Mittelfeld, der sowohl defensiv als auch offensiv überzeugt. Seine präzisen Pässe, seine unglaubliche Ausdauer und seine Torlust machen ihn zu einem unberechenbaren Faktor für die gegnerischen Mannschaften. Seine Vorlage für Jack Harrisons erstes italienisches Tor in Lecce, sein dritter Assist in dieser Saison, unterstreicht seine Kreativität – nur in der Saison 2023/24 war er mit vier Vorlagen noch etwas besser.

Die Torjägerkanone im Mittelfeld? Mandragora jagt aktuell die Zehn-Tore-Marke. Letzte Saison traf er bereits neunmal, nun steht er bei sieben Treffern und hat noch fünf Spiele, um seinen persönlichen Bestwert zu übertreffen. Ein neuer Rekord in der Serie A steht bereits fest: Niemand erzielte je in einer Saison so viele Tore als reiner Mittelfeldspieler – seine bisherige Bestmarke lag bei vier Treffern, ebenfalls für die Fiorentina.

Angesichts seiner herausragenden Leistungen und der Tatsache, dass er in einer ansonsten turbulenten Zeit für den Verein ein Fels in der Brandung ist, ist es kein Wunder, dass Mandragora zu einem Symbol für Kontinuität im Team von Commisso geworden ist. Sein Vertragsverlängerung bis 2028 mit einer Option für 2029 unterstreicht seine Verbundenheit zum Verein.

Doch es gibt auch Schattenseiten: Die Fiorentina kämpft mit Personalsorgen. Moise Kean, der Fiorentina's aktueller Top-Torschütze, befindet sich weiterhin in der Reha nach einer Tibiakonussion und sein Einsatz gegen Sassuolo ist fraglich. Auch Fabiano Parisi und Niccolò Fortini fallen aus. Ein Lichtblick ist die Rückkehr von Robin Gosens, obwohl er in Lecce kurzzeitig verletzt aussortiert wurde. Luis Balbo muss gegen Sassuolo die linke Verteidigungsposition übernehmen.