Rom bebt: ranieri verlässt as rom nach querelen!

Rom – Ein Erdbeben erschüttert die ewige Stadt: Claudio Ranieri, eine absolute Legende im Fußball Rom, hat seine Tätigkeit als Berater beim AS Rom mit sofortiger Wirkung beendet. Die Entscheidung, die italienische Medien am Freitag einhellig bestätigen, markiert das endgültige Auseinandergehen zweier Seiten, die einst eng miteinander verbunden waren.

Die ursache des streits: machtkampf hinter den kulissen

Die ursache des streits: machtkampf hinter den kulissen

Die Luft war schon seit längerem zum Schneiden dick im Lupa-Forum. Nach seiner Zeit als Interimstrainer im November 2024 und der anschließenden Beraterrolle im Sommer 2025, hatte Ranieri offenbar die Nase voll. Auslöser der aktuellen Krise waren seine öffentlichen Äußerungen zur Spielerauswahl und den internen Entscheidungsprozessen, die auf Widerhall bei Trainer Gian Piero Gasperini stießen. Eine offene Konfrontation, die das Klima im Verein erheblich vergiftete und letztlich zur Trennung führte.

Dan Friedkin, der US-Eigentümer des Klubs, scheint sich jedoch voll und ganz hinter Gasperinis Arbeit und die Entwicklung junger Spieler zu stellen. Kontinuität wird in Rom großgeschrieben, auch wenn der Abgang einer Vereinsikone wie Ranieri schmerzlich ist. Seine dritte Amtszeit, die von 2009 bis 2011 und erneut 2019 folgte, endet nun in einem bitteren Nachgeschmack.

Die Trennung von Ranieri, der in Rom als einer der größten Fußballer seiner Geschichte verehrt wird, wirft jedoch weitere Fragen auf. Der Einfluss von Trainer Gasperini wird weiter wachsen, doch die sportliche Leitung und der Aufbau eines neuen Kaders für die nächste Saison bleiben weiterhin ungelöst. Der Vertrag von Sportdirektor Frederic Massara steht ebenfalls auf dem Prüfstand. Gerüchte über eine mögliche Rückkehr von Francesco Totti in einer neuen Funktion beim Verein halten sich hartnäckig – ein Signal, dass die Verantwortlichen nach neuen Wegen suchen, um die Fans wieder zu begeistern.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In Ranieris drei Amtszeiten konnte der AS Rom nie die Champions League erreichen. Ein Versäumnis, das die Fans schmerzt und die Notwendigkeit einer sportlichen Neuausrichtung unterstreicht. Mit dem Weggang einer solchen Persönlichkeit wie Ranieri, muss der AS Rom nun beweisen, dass er auch ohne seine Expertise den Herausforderungen der Serie A gewachsen ist.