Manchester uniteds teure trainer-entlassungen: amorim-nachspiel kostet bis zu 40 millionen euro
Finanzieller rückschlag für manchester united
Der sportliche Aufschwung unter Michael Carrick bei Manchester United ist unverkennbar. Doch hinter den Kulissen holt die Vergangenheit den englischen Rekordmeister finanziell ein. Die Entlassung von Ruben Amorim erweist sich als deutlich kostspieliger als ursprünglich angenommen. Ein Blick in die aktuellen Finanzdokumente des Klubs offenbart ein drohendes Mega-Abfindungspaket.

Amorim-abfindung: bis zu 18,1 millionen euro
Ursprünglich waren im Januar rund 14 Millionen Euro als potenzielle Abfindung im Raum gestanden. Nun zeigt eine Börsenmitteilung, dass der Verein eine Rückstellung von etwa 18,1 Millionen Euro für mögliche Vergleichszahlungen vorgenommen hat. Diese Summe stellt den maximalen Betrag dar, der fällig werden könnte, abhängig davon, wie schnell Amorim einen neuen Arbeitsvertrag findet. Eine bittere Pille für die „Red Devils“.

Weitere kosten für das trainerteam
Die finanzielle Belastung beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Abfindung für Amorim selbst. Auch die Zahlungen an sein aus Portugal mitgebrachtes Trainerteam sind in der Rückstellung enthalten. Im November 2024 hatte United bereits rund zwölf Millionen Euro Ablöse an Sporting Lissabon überwiesen, wovon die letzte Rate von 7,2 Millionen Euro erst kürzlich beglichen wurde. Ein teures Missverständnis, wie es scheint.

Das „amorim-missverständnis“ könnte über 40 millionen kosten
Im schlimmsten Fall könnte das gesamte „Amorim-Missverständnis“ den Verein mehr als 40 Millionen Euro kosten. Es ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Trainerentlassungen im Profifußball oft ein teures Vergnügen sind. Man könnte fast sagen, es ist ein Kreislauf, der sich immer wieder wiederholt, besonders bei Traditionsklubs wie Manchester United.
Eine serie kostspieliger trainer-abschiede
Amorim reiht sich damit in eine lange Liste von Trainern ein, deren Abschied viel Geld gekostet hat. Die Entlassung von Vorgänger Erik ten Hag schlug bereits mit rund 16,5 Millionen Euro zu Buche. Auch José Mourinho kassierte nach seinem Aus im Jahr 2018 mehr als 22 Millionen Euro. Die Geschichte von Manchester United zeigt: Ein Trainerwechsel ist oft nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein finanzieller Kraftakt.
Sportlicher aufschwung als silberstreifen
Sportlich hat Michael Carrick die Mannschaft wieder stabilisiert und auf Kurs gebracht. Nach einer enttäuschenden Saison und einem Tabellenplatz 15 gelang es ihm, die „Red Devils“ auf den vierten Rang der Premier League zu führen und die Hoffnungen auf die Champions League wieder zu wecken. Dieser Aufschwung hat jedoch seinen Preis – zumindest auf dem Papier. Die Frage ist, ob sich die Investitionen langfristig auszahlen werden.
Aktuelle lage und ausblick
Die finanzielle Situation von Manchester United erfordert weiterhin eine sorgfältige Planung. Die hohen Trainergehälter und Abfindungen belasten den Klub. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird und ob der Verein in der Lage sein wird, die finanziellen Belastungen zu bewältigen und gleichzeitig sportlich erfolgreich zu sein. Eine spannende Zeit für die Fans und Verantwortlichen von Manchester United.
