Malen verwandelt roma in sechs spielen – nur kane trifft öfter

Sechs Tore in sieben Spielen. Donyell Malen ist seit Mitte Januar bei der AS Roma – und die Ewige Stadt redet wieder von der Champions League. Was wie ein stiller Wintertransfer wirkte, entpuppt sich als der mutigste Griff des gesamten Transferfensters.

Vom joker in birmingham zum matchwinner in rom

Bei Aston Villa war Malen nie mehr als eine Option von der Bank. Trainer Unai Emery ließ ihn gelegentlich ran, drei Tore in drei Spielen blitzten kurz auf – dann verschwand er wieder im Schatten. 25 Millionen Euro hatte Villa im vergangenen Jahr für den Niederländer bezahlt, und das Geld schien verloren. Bis Rom anrief.

Die Leihe kam, und mit ihr eine Verwandlung. Beim Debüt gegen Torino traf er im Fallen. Gegen Napoli vom Elfmeterpunkt. Im Topspiel gegen Juventus – einem wilden 3:3 – per Lupfer. Jedes Tor aus einer anderen Situation, aus einer anderen Körperlage, aus einem anderen Winkel. Genau das fehlte dieser Mannschaft.

Eine offensive, die jahrelang auf der stelle trat

Eine offensive, die jahrelang auf der stelle trat

Die Zahlen aus der Hinrunde sind schonungslos: 24 Tore in 20 Spielen – schwächste Offensive unter den Top 8 der Serie A. Seit Malens Ankunft sind 13 weitere Treffer hinzugekommen. Trainer Gian Piero Gasperini bringt es bei Sky Italia auf den Punkt: „Er bewegt sich sowohl in der Tiefe als auch in der Breite, kontrolliert den Ball im Strafraum und schließt sofort mit Wucht ab. Diese Qualitäten sind für uns fundamental.