Malagò auf dem weg zum figc-präsidenten: grüne lösung vom anti-korruptions-ausschuss

Rom – Die Fußballwelt in Italien hält den Atem an: Giovanni Malagò steht kurz vor der Übernahme des Präsidentenpostens der Federazione Italiana Giuoco Calcio (FIGC). Nach der sportrechtlichen Freigabe durch das Garantikollegium des CONI letzte Woche hat nun auch die Anti-Korruptions-Behörde (ANAC) das Go gegeben, womit der Weg für die Wahl am kommenden Montag endgültig geebnet ist.

Die hürden sind gefallen: einigung nach prüfung

Die Entscheidung der ANAC ist von besonderer Bedeutung, da sie die letzten Zweifel hinsichtlich der Kompatibilität von Malagòs vorheriger Rolle als Präsident des CONI mit dem Amt des Fußballverbands beseitigt. Eine parlamentarische Anfrage der Lega-Senatorin Marti hatte Fragen zur Vereinbarkeit der Ämter aufgeworfen, insbesondere im Hinblick auf die sogenannte Severino-Gesetzgebung, die einen Zeitraum von drei Jahren zwischen der Führung des CONI und der Leitung eines Fußballverbands vorschreibt. Doch die ANAC hat diese Bedenken aus der Welt geräumt und klargestellt, dass Malagòs geplante Wechsel nicht unter die Definition von 'Arbeitsverhältnissen, Beratungs- oder Anstellungsbeziehungen' fällt, die eine Inkompatibilität begründen könnten.

Die Entscheidung ist ein klarer Sieg für Malagò, der sich bereits als Favorit für das Amt etabliert hat. Sein einziger Herausforderer ist Enrico Abete, der jedoch kaum Chancen gegen den erfahrenen Sportfunktionär hat. Die Wahl wird voraussichtlich in transparenter Atmosphäre stattfinden, was die Legitimität des Prozesses weiter untermauern soll.

Was malagòs amtsantritt für den italienischen fußball bedeutet

Was malagòs amtsantritt für den italienischen fußball bedeutet

Malagòs Expertise und sein Netzwerk in der Sportwelt könnten frischen Wind in den italienischen Fußball bringen. Er gilt als Verhandlungsstarker und kennt die Herausforderungen des Sports bestens. Ob er in der Lage sein wird, die zahlreichen Probleme des italienischen Fußballs, wie beispielsweise die marode Infrastruktur und die finanzielle Instabilität vieler Vereine, zu lösen, bleibt abzuwarten. Sein Ziel ist es, die Glaubwürdigkeit des italienischen Fußballs wiederherzustellen und die Wettbewerbsfähigkeit der Serie A auf internationalem Niveau zu stärken.

Die Entscheidung des ANAC ist somit nicht nur ein juristischer Sieg für Malagò, sondern auch ein Hoffnungsschimmer für den italienischen Fußball, der sich seit Jahren in einer Krise befindet. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob Malagò in der Lage ist, seine Versprechen einzulösen und den italienischen Fußball zurück an die Spitze zu führen.