Makhachev fordert ufc-kampf im juli – mcgregor-deal könnte alles ändern

Die Pläne von Islam Makhachev für seine erste Titelverteidigung im Weltergewicht scheinen in der Schwebe zu schweben. Nachdem Dana White, der Präsident der UFC, noch vor wenigen Wochen einen Kampf im August angekündigt hatte, meldete sich der russische Champion nun selbst zu Wort und deutet einen früheren Termin an – und das könnte alles andere durcheinanderwirbeln.

Konflikt zwischen champion und promotion

Islam Makhachev, der im November vergangenen Jahres Jack Della Maddalena dominierte und somit den Weltergewichtstitel gewann, drängt auf einen schnellen Rückkampf. Ursprünglich war ein Kampf gegen Ilia Topuria bei der UFC-Veranstaltung in Newark (New Jersey) am 14. Juni geplant, doch dieser scheiterte kurzfristig. Makhachev selbst signalisierte via 'X' (ehemals Twitter) sein Interesse an einem Kampf bereits im Juli, genauer gesagt am 11. Juli während der International Fight Week. Ein klares Signal an die UFC, das aber offenbar nicht im Einklang mit den internen Planungen steht.

Sein Manager, Ali Abdelaziz, untermauert diese Aussage und betont, dass Juli der Schlüsselmonat für Makhachevs erste Titelverteidigung sein soll. Die Begründung: Der Ramadan ist vorbei, und eine angebliche Handverletzung scheint auskuriert zu sein. Doch die UFC scheint andere Prioritäten zu haben.

Mcgregor im fokus: der plan b für die ufc

Mcgregor im fokus: der plan b für die ufc

Die Wahrheit ist, dass Islam Makhachev derzeit nur Plan B für die International Fight Week ist. Die UFC arbeitet fieberhaft an der Rückkehr von Conor McGregor, der seit fünf Jahren nicht mehr im Octagon stand. Ein Kampf gegen Max Holloway würde die Veranstaltung zweifellos in den Mittelpunkt des globalen Interesses rücken. Sollte 'The Notorious' tatsächlich zurückkehren, würde er höchstwahrscheinlich den Hauptkampf bestreiten.

Die UFC träumt von einem Sommer voller Blockbuster-Events: Zunächst ein McGregor gegen Holloway-Duell im Juli, gefolgt von einer UFC 330-Veranstaltung im August mit Makhachev als Headliner gegen entweder Ian Garry oder Michael Morales. Das wäre der ideale Fall, aber alles hängt von McGregor ab.

Die Verhandlungen mit dem irischen Superstar gestalten sich offenbar schwierig, und die UFC hat bereits einen Plan B parat: Makhachev. Der Dagestaner trainiert aktuell regulär und signalisierte seine Bereitschaft, auch im Juli in den Octagon zu steigen, sollte McGregor ausfallen. Dana White bestätigte kürzlich, dass Gespräche mit McGregor stattfinden und er in den kommenden Wochen mehr Klarheit schaffen wird. Die Spannung ist kaum auszuhalten.