Magic überraschen pistons: play-in-kampf wird heißer!

Orlando schickte Detroit am Montag mit einem deutlichen 123:107-Sieg in der FedExForum Arena nach Hause. Während die Magic ihre Siegesserie auf vier Partien ausdehnen konnten, kämpfen die Pistons mit verletzungsbedingten Ausfällen um ihre Position in der Eastern Conference.

Detroit ohne schlüsselspieler: cunningham weiterhin fehlt

Detroit ohne schlüsselspieler: cunningham weiterhin fehlt

Die Pistons, bereits sicher für den ersten Platz im Osten, reisten ohne mehrere Stammspieler nach Orlando. Neben Tobias Harris und Duncan Robinson fehlte weiterhin Cade Cunningham, der sein elftes Spiel in Folge verpasste. Ob der Aufbauspieler rechtzeitig zum Beginn der Playoffs fit wird, ist fraglich. Diese Schwächung im Kader ermöglichte es Orlando, die sichere Chance zu nutzen und die Spannung in der Play-in-Runde weiter anzuheizen.

Die Magic profitierten nicht nur von der dezimierten Besetzung Detroit's, sondern auch von unglücklichen Ergebnissen ihrer direkten Konkurrenten. Sowohl die Philadelphia 76ers als auch die Atlanta Hawks, zwei weitere Teams im Kampf um die Playoff-Plätze, kassierten Niederlagen. Zwischen den Atlanta Hawks (aktuell Fünfter mit 45:34 Siegen) und den Miami Heat (zehnter Platz mit 41:37 Siegen) liegen sechs Teams, die um zwei begehrte Positionen im Playoff-Feld wetteifern. Orlando (43:36) rangiert aktuell auf dem neunten Platz, punktgleich mit den 76ers und den Charlotte Hornets.

Paolo Banchero führte die Magic mit 31 Punkten zum Erfolg, während Desmond Bane 25 Zähler beisteuerte. Bei den Pistons waren Jalen Duren und Daniss Jenkins mit jeweils 18 Punkten die besten Werfer.

Neben dem Duell in Orlando gab es weitere interessante Ergebnisse. Die New York Knicks setzten sich in einem nervenaufreibenden Spiel mit 108:105 gegen die Atlanta Hawks durch. Ein Dreier von CJ McCollum in den letzten Sekunden wurde aufgrund von 0,1 Sekunden zu spät gewertet. Die Denver Nuggets demonstrierten ihre Stärke mit einem 16-Punkte-Comeback im letzten Viertel und gewannen in der Verlängerung mit 137:132 gegen die Portland Trail Blazers. Nikola Jokic steuerte ein weiteres Triple-Double (35 Punkte, 13 Rebounds, 13 Assists) bei. Schließlich triumphierten die Cleveland Cavaliers mit 142:126 gegen die Memphis Grizzlies und feierten damit ihren 50. Saisonsieg.

Die Eastern Conference ist ein einziger Hexenkessel. Die Magic haben bewiesen, dass sie in der Lage sind, auch gegen vermeintlich stärkere Gegner zu bestehen. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Orlando diesen Schwung mitnehmen und sich einen Platz in den Playoffs sichern kann. Der Kampf um die letzten Playoff-Tickets wird bis zum Schluss spannend bleiben.