Magic stolpern weiter: 87:139-klatsche in toronto versiegt playoff-traum

Die Orlando Magic haben sich selbst demontiert. Nach dem 18:11 im ersten Viertel schalteten sie in Toronto den Geist aus, kassierten 87:139 und damit die siebte Pleite in acht Spielen. Die direkte Playoff-Tickets ist futsch, die Play-ins nur noch eine Trostpflaster.

Deutscher doppelpack rettet nichts

Tristan da Silva und Moritz Wagner stemmten sich gegen die Lawine – vergeblich. Da Silva traf zwölf Punkte in 25 Minuten, Wagner warf sieben Punkte plus vier Rebounds in zwölf Minuten. Die Zahlen klingen nach Einsatz, wirken aber wie ein Tropfen auf den heißen Stein, als die Raptors nach dem Viertelpfiff aufdrehten.

Die Magic verloren nicht nur das Spiel, sondern auch die Contenance. 52 Punkte Unterschied lassen sich nicht wegdiskutieren, selbst wenn Trainer Jamahl Mosley von „Lernmomenten“ sprach. Die Franchise steht bei 39-35, Platz acht im Osten – genau die Play-in-Zone, die sie eigentlich verlassen wollte.

Hartenstein und thunder feiern 59. sieg

Hartenstein und thunder feiern 59. sieg

Während Orlando stolpert, fliegt Oklahoma City weiter. Die Thunder schlugen New York 111:100, feierten den 14. Sieg in 15 Spielen und festigten mit 59-13 die beste Bilanz der Liga. Isiah Hartenstein lieferte wieder das unspektakuläre Fundament: sechs Punkte, 13 Rebounds, 24 Minuten reine Arbeit. MVP-Bewerber Shai Gilgeous-Alexander übernahmt das Finish, versenkte allein zehn Punkte im Schlussviertel und landete bei 30.

Die Thunder zeigen, wie Contending funktioniert: Defense, Tempo, klare Rollen. Orlando dagegen muss sich fragen, ob Talent allein reicht, wenn die Mentalität im nächsten Viertel abbröckelt. Die Saison ist noch nicht verloren, aber der Ruf nach einem echten Leader wird lauter – und laut.