Magic stolpern ins playoff-abseits – deutsches trio droht den k.o.
Die Orlando Magic haben sich selbst ans Band gedrängt. Fünf Niederlagen in Serie, Platz acht, keine automatische Playoff-Ticket mehr – und das 20 Tage vor Saisonende. Der 126:128-Fall gegen Indiana, das vorher 16 Spiele in Folge verloren hatte, war kein Ausrutscher. Er war die Quittung für ein Team, das plötzlich nicht mal mehr die Basics beherrscht.
Franz wagner fehlt, moritz sitzt, da silva trägt last
Franz Wagner humpelt weiter mit dem verstauchten Knöchel von der Bank aus seinem Bruder hinterher, Moritz kam gegen die Pacers gar nicht erst zum Zug. Tristan da Silva stemmte sich mit 21 Punkten gegen das Unvermeidliche – doch er war allein. In der letzten Sekunde blockte Pascal Siakam (37 Punkte) Paolo Bancheros Ausgleich, die Magic verpassten den Korb, den Saisonverlauf, vielleicht schon alles.
Die Eastern Conference ist kein Geduldsspiel mehr. Nur die ersten sechs Teams sind direkt qualifiziert, Platz sieben und acht müssen in die Play-in-Hölle. Orlando liegt jetzt auf acht, zwei Siege hinter Brooklyn – bei noch elf Partien. Die Reise geht schon in der Nacht auf Mittwoch nach Cleveland, wo Dennis Schröder mit den Cavs wartet. Eine weitere Nacht, ein weiterer Test, vielleicht schon die letzte Chance.

Hartenstein und okc dagegen im takt der spitze
Während die Magic taumeln, rollt bei Isaiah Hartenstein alles. 10 Punkte, 12 Rebounds, 123:103 in Philadelphia – der deutsche Center lieferte sein nächstes Double-Double ab und Oklahoma City die zwölfte Pflichtsieg-Serie. Die Thunder haben die Playoffs längst gebucht, sie spielen schon für Home-Court-Vorteil bis zum Finale. Hartenstein ist ihr Ruhekern, Orlando sein Gegenentwurf: ein Ruderboot im Orkan.
Die Saison endet für die Magic am 14. April – doch schon jetzt steht fest: Wer in den letzten drei Wochen nicht gewinnt, fliegt raus. Kein Slogan, keine Metapher, nur Mathematik. Und die lügt nicht.
